Britischer Aktivist muss wegen Bibelzitat eine Geldstrafe zahlen
Ultraschallbild eines Kindes. Foto: Catholic Vote
Ein christlicher Lebensschutzaktivist aus Großbritannien will gegen eine Geldstrafe vorgehen, die ihm wegen eines Bibelzitats vor einer Abtreibungseinrichtung auferlegt wurde. Der Mann war verurteilt worden, nachdem er in einer sogenannten Schutz- oder Pufferzone ein Schild mit einem Vers aus Psalm 139 gezeigt hatte. Die Gerichte werteten dies als verbotene Protesthandlung im Umfeld der Einrichtung. Darüber berichtete Catholic Vote.
Nach Auffassung des Gerichts stellte der Bibelvers eine ablehnende Haltung gegenüber Abtreibungsdiensten dar und fiel damit unter die Einschränkungen der geltenden Schutzregelungen. Zwar greife das Gesetz in die Religions- und Meinungsfreiheit ein, diese Einschränkung sei jedoch durch den Schutz von Patientinnen gerechtfertigt. Eine Überprüfung des Urteils durch ein höheres nationales Gericht wurde inzwischen abgelehnt.
Der Aktivist sieht in der Entscheidung einen Eingriff in die Religions- und Meinungsfreiheit und kündigte an, den Fall notfalls vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu bringen. Unterstützt wird er von einer christlichen Rechtsorganisation. Der Fall verdeutlicht die anhaltende Debatte in Großbritannien über das Spannungsverhältnis zwischen freien Meinungsäußerungen und Schutzmaßnahmen rund um Abtreibungseinrichtungen.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass das US-Gesundheitsministerium Gewissensrechte im Gesundheitswesen stärkte.
Lesen Sie auch
Metropolit Nikolaj feierte Entschlafungsfest in New Yorker Synodalkathedrale
Der Ersthierarch der ROKA rief die Gläubigen dazu auf, dem Vorbild der Gottesmutter zu folgen und Gott durch Gebet, Demut und Liebe zu dienen.
Orthodoxe Gemeinde in Ulm lud zum Herbstball ein
Der Ball im historischen Kornhaus bietet Musik, Tanzworkshops und Begegnungen, ausdrücklich auch für Gäste ohne Tanzerfahrung.
Am Sonntag: orthodoxe Liturgie in deutscher Sprache in Offenbach
Die rumänisch-orthodoxe Kirchengemeinde Heiliger Nikolaus lädt für den 6. September erstmals zur vollständig deutschsprachigen Göttlichen Liturgie ein.
ROKA-Jugendwallfahrt führte in Serbien zu den Wurzeln der Auslandskirche
30 junge Pilger der Diözese Großbritannien und Westeuropa der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland reisten zu Klöstern und Reliquienstätten.
Griechischer Priester verurteilte den Angriff auf die Swjatogorsker Lawra
Protopresbyter Georgios Katsaounis betonte, die Kirche dürfe kein Feld für Konflikte sein, und betete für den getöteten Mönch und die Verwundeten.
„Ehe und Familie sind ein Abbild der Liebe der Heiligen Dreifaltigkeit“
Patriarch Daniel hat beim Internationalen Orthodoxen Jugendtreffen in Bukarest die Bedeutung der christlichen Familie hervorgehoben.