Kerzensegnung und Maslenitsa-Basar in der russischen Gemeinde in Genf

Gläubige versammeln sich in der Genfer Kathedrale der Kreuzerhöhung zur Liturgie mit Kerzensegnung und anschließendem Maslenitsa-Wohltätigkeitsbasar. Foto: Gemeinde

Am 15. Februar 2026 wurden in der russisch-orthodoxen Kathedrale der Kreuzerhöhung in Genf, Schweiz, die Gottesdienste zum Sonntag des Jüngsten Gerichts gefeiert, der in diesem Jahr mit dem Hochfest der Begegnung des Herrn zusammenfiel. Nach der Liturgie mit Kerzensegnung veranstaltete die Gemeinde der russischen Auslandskirche einen wohltätigen Maslenitsa-Basar, wie die Diözese auf ihrer Webseite berichtete.

Die Feierlichkeiten standen im Zeichen geistlicher Besinnung und festlicher Freude. Erzpriester Emilian Pochinok betonte in seinem Bericht die doppelte Bedeutung des Tages: das Gedenken an die Begegnung Christi im Tempel sowie die ernste Erinnerung an die Verantwortung des Menschen vor Gott und dem Nächsten am Sonntag des Jüngsten Gerichts.

Während der Göttlichen Liturgie richteten die Gläubigen ihren Blick auf das Christus-Kind, das dem greisen Simeon begegnet. Die anschließende Segnung der Kerzen wurde als Zeichen des Lichtes Christi verstanden, das das Leben der Christen erleuchten und sie im Alltag stärken soll.

Im Anschluss an die Gottesdienste fand im Innenhof der Kathedrale ein karitativer Maslenitsa-Basar statt, der die Gemeinschaft in brüderlicher Einheit zusammenführte. Dabei wurden rund 1.000 Schweizer Franken gesammelt, die für die Bedürfnisse der Pfarrei und den weiteren Ausbau des Gemeindelebens bestimmt sind.

Mit Blick auf die bevorstehende Große Fastenzeit rief die Gemeinde zu Umkehr, Gebet und innerer Erneuerung auf. Die Gläubigen wurden ermutigt, den Weg der Vierzig Tage als Zeit der Reinigung des Herzens und der Vorbereitung auf das Fest der Auferstehung Christi zu verstehen.

Die UOJ berichtete zuvor, dass ein Sammelband des orthodoxen Underground-Magazins „Death to the World“ erscheint.

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