Versammlung orthodoxer Bischöfe tagte in London

Teilnehmer der 17. Sitzung der Versammlung orthodoxer Bischöfe Großbritanniens und Irlands im Palast der Erzdiözese Thyateira in London.

Die Versammlung der orthodoxen Bischöfe Großbritanniens und Irlands ist am 11. Februar 2026 in London zu ihrer 17. Sitzung zusammengekommen. Unter Vorsitz von Erzbischof Nikitas standen kirchliche Einheit, gesellschaftliche Herausforderungen und praktische Fragen der Seelsorge im Mittelpunkt, wie das Nachrichtenportal Orthodoxia News Agency berichtete.

Die Sitzung fand im Palast der Heiligen Erzdiözese Thyateira statt und vereinte Hierarchen verschiedener kanonischer orthodoxer Jurisdiktionen. Neben mehreren Metropoliten und Bischöfen nahm auch Geistlichkeit anderer Gemeinden als Beobachter oder Dolmetscher teil. Bischof Maximos von Melitene fungierte als Sekretär, Arbeitssprache war Englisch.

Inhaltlich befassten sich die Teilnehmer mit der Stärkung des gemeinsamen orthodoxen Zeugnisses in Großbritannien und Irland. Diskutiert wurden Fragen des liturgischen Zusammenhalts, insbesondere mit Blick auf den kommenden Sonntag der Orthodoxie, sowie die Position der Kirchen zu aktuellen sozialen und moralischen Herausforderungen.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den Außenbeziehungen und der Zusammenarbeit mit staatlichen Stellen, etwa in Fragen der Religionsfreiheit und des Bildungswesens. Praktische Probleme wie bürokratische Hürden bei der Visaerteilung für Geistliche, die die pastorale Arbeit erschweren, wurden ebenfalls erörtert.

Zudem tauschten sich die Hierarchen über gemeinsame Initiativen in der Krankenhaus- und Militärseelsorge sowie über kirchenrechtliche Fragen aus. Ziel sei es, die Gläubigen vor unkanonischen Aktivitäten zu schützen und die Zusammenarbeit zu vertiefen. Die nächste Sitzung wurde für Juli angesetzt und mit einem gemeinsamen Gebet beschlossen. 

Die UOJ berichtete zuvor, dass eine neue orthodoxe Missionsgemeinde im britischen Warrington gegründet wurde.

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