Gestiftete Ikonen kamen in bulgarischer Antarktisstation an
Prof. Christo Pimpirev, der Leiter der bulgarischen Antarktisexpeditionen, hängte die Ikonen auf. Foto: BTA
In der bulgarischen Antarktisstation „St. Kliment von Ohrid“ auf Livingston Island sind zwei gestiftete Ikonen feierlich installiert worden. Die Gaben des Ökumenischen Patriarchen Bartholomäus und des bulgarischen Patriarchen Daniil wurden im neuen Laborgebäude der traditionsreichen Forschungsbasis aufgestellt, wie das Nachrichtenportal Orthodox Times am 8. Februar 2026 berichtete.
Die Ikonen zeigen die Gottesmutter mit dem Kind sowie den heiligen Demetrius. Sie wurden im Rahmen einer kleinen Zeremonie im neuen Gebäudekomplex der Station angebracht, der erst vor Kurzem eröffnet wurde und Schlafräume sowie wissenschaftliche Labore umfasst.
Die Ikone der Jungfrau Maria wurde zuvor in der Alexander-Newski-Kathedrale in Sofia gestiftet, wo Patriarch Daniil der Feier vorstand. Nach Angaben von Expeditionsleiter Professor Christo Pimpirev soll sie als geistlicher Schutz für die bulgarische Forschungsbasis dienen.
Die Ikone des heiligen Demetrius erhielt eine Delegation des Bulgarischen Antarktisinstituts bei einem Besuch im Patriarchat von Konstantinopel. Patriarch Bartholomäus habe sie persönlich überreicht, damit auch sie die Station beschützen möge.
Nach der offiziellen Aufstellung bezeichneten die Beteiligten die Ikonen als „Wächter zukünftiger Generationen“ von Polarforschern. Die Antarktisstation selbst besteht bereits seit Jahrzehnten und wird derzeit schrittweise modernisiert.
Die UOJ berichtete zuvor, dass ein orthodoxes Typikon aus dem 19. Jahrhundert von Schottland nach Bulgarien zurückgeführt wurde.
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