Boko Haram tötete mindestens 40 Bauern und Fischer in Borno

Bewaffnete Männer in Nigeria. Foto: BBC

Bei einem Angriff im nordöstlichen nigerianischen Bundesstaat Borno wurden am 13. Januar 2025 mindestens 40 Menschen getötet. Die Behörden machen die islamistische Miliz Boko Haram für die Tat verantwortlich, vermutlich gemeinsam mit Kämpfern der Gruppe Islamischer Staat in Westafrika. Die meisten Opfer waren Bauern und Fischer, zahlreiche Personen werden noch vermisst. Darüber berichtete Tagesschau.

Berichten zufolge hatten die Angreifer die Bevölkerung zuvor gewarnt, ihre Felder nicht mehr zu bewirtschaften. Nachdem sich einige Bewohner diesem Verbot widersetzten, kam es zu dem Überfall. Die Regionalregierung forderte die Menschen auf, sich nur noch in ausgewiesenen Sicherheitszonen aufzuhalten, in denen das Militär verstärkt gegen bewaffnete Gruppen vorgeht.

Die Terrorgruppe Boko Haram ist seit Jahren im Nordosten Nigerias sowie in angrenzenden Regionen aktiv und verübt regelmäßig Angriffe auf die Zivilbevölkerung. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen wurden durch die Gewalt bereits zehntausende Menschen getötet und mehr als zwei Millionen vertrieben. Die Extremisten verfolgen das Ziel, in der Region eine Herrschaft auf Grundlage einer radikalen Auslegung des islamischen Rechts zu errichten.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass Bewaffnete Christen vor Kirche in Kairo töteten.

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