Bischof Meier besuchte Christen in Syrien zu Solidaritätsreise
Sicht auf Damaskus. Foto: Vatican News
Der Augsburger Bischof Meier ist zu einem Solidaritätsbesuch in Syrien eingetroffen. Als Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz will er sich ein Bild von der Lage der christlichen Minderheit machen und ein Zeichen der Unterstützung setzen. Trotz anhaltender Sicherheitsrisiken sind Gespräche mit Kirchenvertretern, Diplomaten und politischen Akteuren geplant. Darüber berichtete Vatican News.
Der Bischof reist neben Damaskus auch andere Orte mit alter christlicher Tradition. Im Zentrum des Besuchs steht die Zukunft der Christen in Syrien, deren Zahl durch Krieg, Verfolgung und Abwanderung massiv gesunken ist. Meier unterstrich, die christliche Präsenz gehöre seit Jahrhunderten untrennbar zur syrischen Gesellschaft und dürfe nicht verschwinden.
Nach mehr als einem Jahrzehnt Bürgerkrieg und politischen Umbrüchen bleibt die Lage für religiöse Minderheiten weiterhin unsicher. Viele Christen leben in Angst vor weiterer Gewalt und fehlenden Perspektiven. Während seines Aufenthalts will sich der Bischof auch über humanitäre Hilfe, insbesondere die Arbeit kirchlicher Hilfsorganisationen, informieren und Möglichkeiten weiterer Unterstützung prüfen.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass der US-Kongress ein Gesetz zu Christenverfolgung in Nigeria einbrachte.
Lesen Sie auch
Gestiftete Ikonen kamen in bulgarischer Antarktisstation an
Die Patriarchen Bartholomäus und Daniil unterstützten die Forschungsbasis „St. Kliment von Ohrid“ mit geistlichen Symbolen
Europäischer Gerichtshof prüft Einreiseverbote für Christen in der Türkei
Straßburger Gericht nimmt 20 Beschwerden an und fordert Stellungnahme der Regierung
Boko Haram tötete mindestens 40 Bauern und Fischer in Borno
Islamistische Milizen griffen erneut Zivilisten an – Bauern und Fischer unter den Opfern, weitere Menschen werden vermisst.
Zwei Athos-Heilige vom Ökumenischen Patriarchat offiziell kanonisiert
Heilige Synode in Konstantinopel nimmt Vater Tichon den Russen und Hadji-Georgis den Athoniten in den liturgischen Kalender auf
Volksinitiative in Liechtenstein forderte Fristenregelung bei Abtreibungen
Geplante Gesetzesänderung stößt auf politischen Widerstand – das letzte Wort könnte erneut das Fürstenhaus haben.
Bewaffnete töteten Christen vor Kirche in Kairo
Drei Gläubige, darunter ein Kind, wurden nach einer Hochzeitsfeier vor einem Gotteshaus erschossen.