US-Kongress brachte Gesetz zu Christenverfolgung in Nigeria ein
US-Kongress. Foto: Deutschlandfunk
Am 10. Februar brachten mehrere US-Abgeordnete einen Gesetzentwurf ein, der regelmäßige Berichte des Außenministeriums zur Religionsfreiheit in Nigeria vorsieht, insbesondere zu Verfolgungsmaßnahmen und zur Kooperation mit der nigerianischen Regierung. Darüber berichtete Catholic Vote.
Der Bericht soll unter anderem bewerten, inwieweit Nigeria internationale Standards zum Schutz der Religionsfreiheit einhält und welche Schritte zur Bekämpfung von Gewalt gegen Christen und andere religiöse Gruppen unternommen werden. Hintergrund sind anhaltende Angriffe extremistischer Gruppen wie Boko Haram sowie wiederholte Entführungen und Überfälle auf Kirchen und Gemeinden.
Die Initiatoren des Gesetzes betonten, dass die internationale Gemeinschaft stärker auf die Situation reagieren müsse. Nigeria war zuletzt von den USA als Land besonderer Besorgnis in Fragen der Religionsfreiheit eingestuft worden. Mit dem neuen Vorstoß soll der politische Druck erhöht und zugleich die Unterstützung für Opfer religiöser Gewalt ausgeweitet werden.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass Bewaffnete zehn Gläubige während Gebet in Nigeria entführten.
Lesen Sie auch
Gestiftete Ikonen kamen in bulgarischer Antarktisstation an
Die Patriarchen Bartholomäus und Daniil unterstützten die Forschungsbasis „St. Kliment von Ohrid“ mit geistlichen Symbolen
Europäischer Gerichtshof prüft Einreiseverbote für Christen in der Türkei
Straßburger Gericht nimmt 20 Beschwerden an und fordert Stellungnahme der Regierung
Boko Haram tötete mindestens 40 Bauern und Fischer in Borno
Islamistische Milizen griffen erneut Zivilisten an – Bauern und Fischer unter den Opfern, weitere Menschen werden vermisst.
Zwei Athos-Heilige vom Ökumenischen Patriarchat offiziell kanonisiert
Heilige Synode in Konstantinopel nimmt Vater Tichon den Russen und Hadji-Georgis den Athoniten in den liturgischen Kalender auf
Volksinitiative in Liechtenstein forderte Fristenregelung bei Abtreibungen
Geplante Gesetzesänderung stößt auf politischen Widerstand – das letzte Wort könnte erneut das Fürstenhaus haben.
Bewaffnete töteten Christen vor Kirche in Kairo
Drei Gläubige, darunter ein Kind, wurden nach einer Hochzeitsfeier vor einem Gotteshaus erschossen.