Bewaffnete entführten zehn Gläubige während Gebet in Nigeria

Demonstration der Bewohner. Foto: Catholic Vote

Im Bundesstaat Benue sind am 6. Februar neun katholische Gläubige während eines Gebets in der Pfarrei St. Paul entführt worden. Nach Angaben kirchlicher Quellen drangen bewaffnete Angreifer in die Kirche ein, während die Gemeindemitglieder an einer nächtlichen Gebetswache teilnahmen, und verschleppten die Anwesenden. Über den Verbleib der Entführten ist bislang nichts bekannt. Darüber berichtete Catholic Vote.

Die Diözese Otukpo rief die Gläubigen zum Gebet für die schnelle und sichere Freilassung der Opfer auf. Gleichzeitig kündigte die örtliche Polizei den Einsatz spezieller Einheiten an, um eine Such- und Rettungsaktion durchzuführen.

Der Vorfall reiht sich in eine Serie zunehmender Gewalt gegen Christen und kirchliche Einrichtungen in Nigeria ein. In verschiedenen Regionen des Landes kommt es immer wieder zu Entführungen, Angriffen und Massakern durch extremistische Gruppen oder kriminelle Banden. Auch Leo XIV hatte kürzlich für die Menschen in Nigeria gebetet und um Schutz in der aktuellen Sicherheitslage gebeten.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass in Brookline eine Theologische Hochschule eine Bildungsplattform startete.

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