Orthodoxes Typikon aus dem 19. Jahrhundert kehrte nach Bulgarien zurück
Das liturgische Buch wurde aus Schottland nach Bulgarien zurückgeführt und soll künftig fachgerecht verwahrt werden.
Ein orthodoxes Typikon aus dem 19. Jahrhundert ist nach Angaben des bulgarischen Konsulats in Edinburgh, Großbritannien, nach Bulgarien zurückgeführt worden. Das liturgische Werk galt als verschollen und wurde dem Konsulat als Schenkung übergeben, wie die diplomatische Vertretung am 6. Februar 2026 auf ihrer Facebook-Seite berichtete.
Wie das Konsulat mitteilte, wurde das historische Buch auf bislang unbekanntem Weg außer Landes gebracht. Nach der Entgegennahme leitete die diplomatische Vertretung gemeinsam mit dem bulgarischen Außenministerium die Rückführung ein. Das Artefakt wurde inzwischen an zuständige Stellen in Sofia übergeben, wo Fachleute seinen Zustand prüfen sollen.
Das Typikon zählt zu den grundlegenden liturgischen Büchern der Orthodoxen Kirche. Es regelt Aufbau und Ablauf der Gottesdienste im Kirchenjahr, gibt Anweisungen zu Festtagen, Fastenzeiten und täglichen Gebeten und dient Geistlichen sowie Kirchensängern als praktisches Handbuch für eine einheitliche Gottesdienstordnung.
Besondere historische Bedeutung erhält der zurückgekehrte Band durch Segnungen mehrerer bulgarisch-orthodoxer Hierarchen des 19. Jahrhunderts, darunter Gregor von Dorosstol und Cherven, Dositei von Samokov und Konstantin von Vratsa. Nach Abschluss der Begutachtung soll das Typikon in einem geeigneten kirchlichen oder kulturellen Zentrum dauerhaft aufbewahrt werden.
Zuvor berichtete die UOJ über eine Buchvorstellung in Belgrad zum Thema Gender-Ideologie und Herausforderung für Serbien.
Lesen Sie auch
5,3 Millionen Euro für Restaurierung von Athos-Klöstern bewilligt
EU-Fördermittel fließen in Bau- und Sanierungsprojekte an sieben Standorten des Heiligen Berges – darunter Karakallou, Koutloumousiou und die Große Lavra
Serbische Kirche bekräftigte Solidarität mit Familien vermisster Kosovo-Opfer
Diakon Vladimir Mihajlović aus der serbisch-orthodoxen Diözese Schweiz rief in Belgrad zu Wahrheit, Gerechtigkeit und dem Gedenken an die Vermissten auf
„Marsch fürs Läbe“ beharrt auf Zürcher Innenstadt als Kundgebungsort
Organisatoren legen Rechtsmittel gegen geplante Verlegung nach Oerlikon ein und verweisen auf das Demonstrationsrecht
Bischof Johannes von Branitsa: „Nur wer Buße sucht, nimmt Christus als Retter an“
Der Geistliche rief bei der Festliturgie zur Geburt Johannes des Täufers zur Umkehr und zum Vertrauen auf Gottes Barmherzigkeit auf
Priester Arsenije Jovanović: „Wo ist unser Schatz und wo ist unser Herz?“
Serbisch-orthodoxer Prediger rief in Ulm dazu auf, das Reich Gottes über materiellen Wohlstand zu stellen und auf Gottes Vorsehung zu vertrauen
Erste orthodoxe Liturgie nahe der historischen Glastonbury Abbey gefeiert
Gläubige der Warminster-Mission und aus Glastonbury versammelten sich zum Gottesdienst mit Hieromönch Mark (Underwood) aus Cardiff