Kirchenkonferenz in Augsburg diskutierte Krieg und Frieden

Einblick in die Konferenz. Foto: ACK Bayern
Vom 6. bis 7. Februar kamen die Delegierten der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Bayern im Tagungshaus St. Ulrich in Augsburg zu ihrer jährlichen Konferenz zusammen. Unter dem Thema „Krieg und Frieden“ standen die Erfahrungen der Kirchen im Umgang mit aktuellen Konflikten sowie die Verantwortung christlicher Gemeinschaften im Spannungsfeld von Gewalt, Sicherheit und Versöhnung im Mittelpunkt. Darüber berichtete die ACK Bayern.
Vertreter unterschiedlicher Konfessionen wie orthodoxe Kirchen, Freikirchen und weitere christliche Gemeinschaften schilderten ihre Sichtweisen auf Krieg und dessen Auswirkungen. Zur Sprache kam auch die Frage nach der Aufgabe von Christen im Militär. Praxisnahe und wissenschaftliche Impulse zeigten Wege zur Konfliktvermeidung und Strategien zur Deeskalation auf. In Workshops beschäftigten sich die Teilnehmer unter anderem mit ökumenischem Austausch, Friedensethik, der geschichtlichen Entwicklung des Wehrdienstes sowie geistlichen Formen der Verständigung.
Am zweiten Konferenztag wurde die Friedensdenkschrift der Evangelischen Kirche in Deutschland vorgestellt und gemeinsam diskutiert. Die Tagung endete mit Berichten aus den Mitgliedskirchen sowie einem Ausblick auf kommende ökumenische Projekte und Veranstaltungen. Die nächste Delegiertenversammlung soll sich mit den Herausforderungen der fortschreitenden Säkularisierung befassen.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass eine Online-Sendung über Tod und Glauben in Hamburg angekündigt wurde.
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