Kirchenkonferenz in Augsburg diskutierte Krieg und Frieden

Einblick in die Konferenz. Foto: ACK Bayern

Vom 6. bis 7. Februar kamen die Delegierten der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Bayern im Tagungshaus St. Ulrich in Augsburg zu ihrer jährlichen Konferenz zusammen. Unter dem Thema „Krieg und Frieden“ standen die Erfahrungen der Kirchen im Umgang mit aktuellen Konflikten sowie die Verantwortung christlicher Gemeinschaften im Spannungsfeld von Gewalt, Sicherheit und Versöhnung im Mittelpunkt. Darüber berichtete die ACK Bayern.

Vertreter unterschiedlicher Konfessionen wie orthodoxe Kirchen, Freikirchen und weitere christliche Gemeinschaften schilderten ihre Sichtweisen auf Krieg und dessen Auswirkungen. Zur Sprache kam auch die Frage nach der Aufgabe von Christen im Militär. Praxisnahe und wissenschaftliche Impulse zeigten Wege zur Konfliktvermeidung und Strategien zur Deeskalation auf. In Workshops beschäftigten sich die Teilnehmer unter anderem mit ökumenischem Austausch, Friedensethik, der geschichtlichen Entwicklung des Wehrdienstes sowie geistlichen Formen der Verständigung.

Am zweiten Konferenztag wurde die Friedensdenkschrift der Evangelischen Kirche in Deutschland vorgestellt und gemeinsam diskutiert. Die Tagung endete mit Berichten aus den Mitgliedskirchen sowie einem Ausblick auf kommende ökumenische Projekte und Veranstaltungen. Die nächste Delegiertenversammlung soll sich mit den Herausforderungen der fortschreitenden Säkularisierung befassen.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass eine Online-Sendung über Tod und Glauben in Hamburg angekündigt wurde.

Lesen Sie auch

Orthodoxes Typikon aus dem 19. Jahrhundert kehrte nach Bulgarien zurück

Historisch bedeutsames liturgisches Buch soll nach Begutachtung einen festen Platz im geistlichen Leben des Landes erhalten

Eheschließungen in Deutschland auf historischem Tiefstand

Anteil der Verheirateten sinkt weiter – Menschen heiraten später und lassen sich später scheiden

Griechische Medien: Kirche von Zypern steht vor einer Krise der Synodalität

Griechische Medien berichten über einen institutionellen Konflikt und eine Schwächung der synodalen Verwaltung in Zypern.

Gericht verbietet Gläubigen der Moldawischen Metropolie, Kirche zu betreten

Nach Entschluss des Obersten Gerichtshofs hat die Polizei den Gläubigen der Orthodoxen Kirche Moldawiens den Zugang zur Kirche im Dorf Dereniu versperrt.

Bistümer in Rheinland-Pfalz äußerten sich zu neuem Bestattungsgesetz

Die katholische Kirche begrüßte einzelne Änderungen, bekräftigte jedoch ihre Kritik an neuen Bestattungsformen außerhalb von Friedhöfen.

Vance lobte die Tätigkeit des Patriarchen von Georgien

Der Vizepräsident der Vereinigten Staaten äußerte sich positiv über die Rolle des Oberhaupts der georgischen Kirche bei der Bewahrung christlicher Werte im Land.