Neue CRISIS-Ausgabe mit Schwerpunkt USA erschienen
Die neue Ausgabe von CRISIS widmet sich den USA und ergänzt das Thema durch geistliche Beiträge aus Europa. Foto: Verlag
Die 14. Ausgabe des „CRISIS – Journal für christliche Kultur“ widmet sich unter dem Titel „Vereinigte Staaten – geteilte Geister“ den religiösen und gesellschaftlichen Entwicklungen in den USA. Neben einem umfangreichen Amerika-Dossier enthält das Heft auch Beiträge zu geistlichen Orten und monastischem Leben außerhalb der Vereinigten Staaten, wie der Verlag am 11. Februar 2026 auf seinem Telegram-Kanal mitteilte.
Mit 104 Seiten Umfang erscheint die neue Ausgabe aus dem Verlagshaus Hagia Sophia in Wachdendonk, Deutschland, erstmals als Broschur im DIN-A4-Format. Autoren aus Theologie, Kultur und Politik analysieren die religiöse Prägung der Vereinigten Staaten, die Geschichte der Orthodoxie seit den Missionen in Alaska sowie aktuelle Herausforderungen durch gesellschaftliche Polarisierung, Säkularisierung und internationale Konflikte.
Zum USA-Schwerpunkt zählen Essays über die geistlichen Wurzeln Amerikas, Interviews mit orthodoxen Geistlichen sowie Beiträge zu Themen wie Globalisierung, christlicher Zionismus oder religiöse Identität. Das Heft versteht sich dabei als kulturkritischer Diskussionsbeitrag über das Spannungsfeld zwischen christlicher Tradition und modernen ideologischen Entwicklungen.
Ergänzend enthält die Rubrik „Ort des Geistes“ zwei Texte mit europäischem Bezug: ein Gespräch mit Archimandrit Johannes, Abt des orthodoxen Klosters Buchhagen im Weserbergland, über geistliche Wurzeln Europas und ein Beitrag über das Nikolo-Wassiljewski-Kloster, der monastisches Leben in einem konfliktreichen Umfeld beleuchtet. Literatur- und Medienbesprechungen sowie eine Kurzgeschichte runden die Ausgabe ab.
Neben theologischen Analysen richtet Herausgeber Gregor Fernbach den Blick auch auf aktuelle Stimmen aus den Vereinigten Staaten selbst. Interviews und Essays greifen persönliche Erfahrungen orthodoxer Christen auf und zeigen, wie Glaubenspraxis, gesellschaftliche Spannungen und missionarisches Zeugnis im heutigen amerikanischen Kontext zusammenwirken.
Zuvor berichtete die UOJ über eine Buchvorstellung in Belgrad zum Thema Gender-Ideologie und Herausforderung für Serbien.
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