Gender-Ideologie und Herausforderung für Serbien: Buchvorstellung in Belgrad
Zahlreiche Besucher nahmen an der Präsentation dieses wichtigen Buches teil. Foto: UOJ
Am 10. Februar 2026 fand in der Krypta der Kirche St. Sava in Vračar die Promotion des Buches „Gender Revolution – eine Globale Agenda?” von Dr. Marguerite A. Peters statt, das vom Verlag „Spiritual Word” herausgegeben wurde. Dr. Peters beschäftigt sich seit Jahren mit Gender-Ideologie. Das Buch ist das Ergebnis der Forschungsarbeit der Autorin, die sich seit vielen Jahren mit verschiedenen Formen der Gender-Ideologie auseinandersetzt. Die Autorin ist auch die weltweit führende Expertin auf diesem Gebiet, berichtet der Korrespondent der serbischen UOJ von der Veranstaltung.
An der Promotion und Präsentation dieses bedeutenden Buches nahmen zahlreiche Interessierte teil.
Bischof Ilarion von Novo Brdo und Vikar verlas die Grußbotschaft des serbischen Patriarchen Porfirije, in der der Patriarch feststellte, dass heute die perfide Unterwanderung aller Bereiche der Gesellschaft durch die Gender-Ideologie offensichtlich sei. Die Rede basiert auf so mancher Stelle aus dem Roman „Brave New World“, einem Buch über Ideologie und Revolution mit Hilfe der Sprache, die dazu dienen soll, diese ideologischen Tendenzen zu unterstützen. Die Sprache soll Neutralität gewährleisten und sie neutral und frei von Urteilen machen.
Prof. Pavićević, selbst Forscherin und Anthropologin, wies darauf hin, dass die Grundlage für all dies der Feminismus sei. Das Ziel sei die „Befreiung“ des Individuums von religiösen und moralischen Normen, damit es „sein eigenes Schicksal meistern“ könne.
Sie fügte hinzu, dass „Revolution” in diesem Fall ein besserer Begriff sei als „Evolution”, und erklärte, dass das Hauptproblem Serbiens, das die Bevölkerung in Gefahr gebracht und diesen Tendenzen ausgesetzt habe, darin bestehe, dass jene traditionelle Gesellschaft nicht christianisiert worden sei.
Darin, so sagt sie, stelle die Familie den einzigen Schutz für den Einzelnen dar, aber sie sei heute sehr erschüttert, denn wenn die Ewigkeit vergessen werde, werde alles relativ. Prof. Pavićević fügte hinzu, dass die Autorin Marguerite A. Peters sich seit vielen Jahren mit der Gender-Agenda befasst und dass das Buch eine Art Leitfaden zur Unterscheidung darstellt.
Unser Schutz sei die Kirche Christi, betont die Professorin, denn die Liebe – deren Heimat in der Kirche ist – besiegt sowohl die Angst als auch den Tod.
Dr. Peters selbst hebt in ihrer Antwort die orthodoxe anthropologische Ideologie als das hervor, was unser Wesen bewahrt hat und uns Frieden schenkt. Es ist daher kein Wunder, dass eine theologische Anthropologie das Hauptziel der Geschlechterideologie ist.
In den letzten Jahrzehnten ist deutlich geworden, dass Serbien einem großen Druck durch derartige Ideologien ausgesetzt ist. Der Wunsch, der EU beizutreten, verstärkt diesen Druck nur noch und führt zur Förderung der LGBTQ+-Agenda und aller anderen Varianten der Gender-Revolution in Serbien, so ihre Einschätzung.
Serbien hat jedoch noch nicht kapituliert, was im Westen große Unzufriedenheit hervorruft. Heute sind wir immer noch unentschlossen, was sich durchsetzen wird – ob wir uns der Geschlechterrevolution ergeben oder weiter mit Christus gehen werden, betont Peterson.
Dies wird durch die Angriffe auf die jüngsten Köpfe in Serbien mehr als deutlich – wo Kindern von frühester Kindheit an Elemente dieser perversen Agenda durch die Bildung eingeimpft werden. Deshalb muss die Familie geschützt werden, was die Zusammenarbeit aller ihrer Mitglieder erfordert. Und auf der Ebene der Gesellschaft – unsere Familie ist die Kirche, erinnert sie uns.
Dennoch wenden sich immer mehr Menschen dem gesunden Menschenverstand zu. „Wenn wir nüchtern denken, verantwortungsbewusst handeln und die Familie schützen und uns durch die Kirche und als Gesellschaft in Vernunft, Liebe und Glauben stärken, kann diese schwierige Zeit voller Prüfungen zu unserer besten Zeit werden“, schloss Dr. Marguerite A. Peters in ihrer Begrüßungsrede.
Die UOJ hatte zuvor berichtet, dass Deutschland die Gender-Ideologie in Kindergärten einführt.
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