Polens Verfassungsgericht änderte Abtreibungsgesetze

Polens Verfassungsgericht. Foto: beck-aktuell

Das Verfassungsgericht in Warschau hat entschieden, dass Schwangerschaftsabbrüche aufgrund schwerer Fehlbildungen des ungeborenen Kindes nicht mit der polnischen Verfassung vereinbar sind. Die Richter erklärten eine entsprechende Regelung aus dem Jahr 1993 für verfassungswidrig. Das Urteil ist endgültig und dürfte die Zahl der legalen Abbrüche im Land deutlich verringern. Darüber berichtete EWTN News.

Bislang waren Schwangerschaftsabbrüche in Polen in drei Fällen erlaubt: nach Vergewaltigung oder Inzest, bei Lebensgefahr für die Mutter sowie bei schweren und irreversiblen Erkrankungen des Kindes. Der Großteil der jährlich rund 1.000 legalen Eingriffe erfolgte zuletzt aufgrund medizinischer Diagnosen beim ungeborenen Kind. Auch nach der Entscheidung bleiben Abbrüche weiterhin in Fällen von Straftaten oder bei Gefahr für das Leben der Mutter zulässig.

Die Entscheidung stieß auf unterschiedliche Reaktionen. Vertreter der katholischen Kirche und Lebensschutzorganisationen begrüßten das Urteil und betonten den Schutz des menschlichen Lebens.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass laut einer Studie ein Schwangerschaftsabbruch in den 20ern spätere Kinderlosigkeit zur Folge haben kann.

Lesen Sie auch

Metropolit Feodosij berichtet der UNO von religiösen Völkermord in der Ukraine

Der Leiter der Eparchie Tscherkassy berichtete internationalen Menschenrechtsaktivisten von Verletzungen der Rechte der Gläubigen und von Schikanen gegen die UOK.

Euthanasie an 25-jährigem Mädchen in Spanien

Trotz der Versuche ihres Vaters, den Selbstmord seiner Tochter gerichtlich zu verhindern, halfen spanische Ärzte ihr, im Alter von 25 Jahren zu sterben.

„Die Mutter Gottes wird als lebendige Ikone der Kirche verehrt“

Patriarch Daniel über die Bedeutung der Verkündigung und der Gottesmutter in der Heilsgeschichte

Erzpriester Dionisij Idavajn: „Der Herr nimmt schon den Versuch als Gebet an“

Predigt über Buße, Umkehr und die heilige Maria von Ägypten in der russisch-orthodoxen Gemeinde Hamburg

„Der Schmerz kann ein Weg werden, auf dem der Mensch Gott begegnet“

Priester Matthias Fröse spricht in einem neuen Video über Liebeskummer und geistliche Heilung

Frühjahrstreffen der rumänisch-orthodoxen Priester Ostdeutschlands in Berlin

Konferenz über medizinische Notfälle, Kommunikation und Konfliktbewältigung in Gemeinden