Zahl gewaltsamer Todesfälle unter katholischen Geistlichen weltweit gewachsen

Demonstration von Christen in Nigeria 2021. Foto: Meine Kirchenzeitung

Nach Angaben des Hilfswerks "Kirche in Not" ist die Zahl der katholischen Geistlichen und Ordensangehörigen, die 2025 weltweit eines gewaltsamen Todes starben, im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Insgesamt kamen 19 kirchliche Mitarbeiter gewaltsam ums Leben, darunter 15 Priester, zwei Seminaristen und zwei Ordensschwestern. Viele dieser Todesfälle waren mit Entführungen, bewaffneten Konflikten oder gezielten Anschlägen verbunden, insbesondere in Ländern wie Nigeria, Sudan, Myanmar oder Mexiko. Darüber berichtete EWTN.

Wie die Organisation mitteilte, war die Zahl der inhaftierten Geistlichen im selben Zeitraum deutlich gesunken. Während weltweit im Jahr 2025 noch 28 Priester und Ordensleute aus religiösen Gründen in Haft oder ihrer Freiheit beraubt waren, lag diese Zahl im Vorjahr noch deutlich höher. Dies ist vor allem auf umfangreiche Freilassungen in Nicaragua zurückzuführen. Demgegenüber kam es in anderen Ländern, etwa in China oder Indien, weiterhin zu Festnahmen.

Nach wie vor stellen Entführungen von Kirchenmitarbeitern ein anhaltendes Problem dar. Besonders Nigeria ist stark betroffen, mit einer weiter steigenden Zahl von Fällen. Aber auch aus Kamerun, Haiti, Kolumbien und Äthiopien wurden Entführungen registriert. In zahlreichen Regionen nutzen extremistische Gruppen oder kriminelle Banden solche Taten gezielt, um die Bevölkerung einzuschüchtern oder Lösegeld zu erpressen. Das Hilfswerk hob hervor, dass verstärkte internationale Aufmerksamkeit helfen könne, die Lage der Entführten zu verbessern und ihre Freilassung zu erwirken.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass ein Mann eine katholische Kirche in Bruck an der Leitha in Brand zu setzen versuchte.

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