Nettetal gedachte der Opfer des Nationalsozialismus

Gedenkort der Veranstaltung. Foto: Lokalklick

Am 27. Januar wurde in der Lobbericher römisch-katholischen Alten Kirche in Nettetal eine Gedenkfeier zum Tag der Opfer des Nationalsozialismus abgehalten. Dieser Gedenktag markiert die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz im Jahr 1945. Unter dem Motto „Jeder Mensch hat einen Namen“ fand eine würdige Ehrung derjenigen statt, die unter der NS-Herrschaft verfolgt und ermordet wurden. Darüber berichtete LokalKlick.

Die würdige Gedenkveranstaltung in der Alten Kirche Lobberich wurde maßgeblich von Schülerinnen und Schülern der Städtischen Gesamtschule Nettetal gestaltet, welche ihre bewegenden Eindrücke und dokumentarischen Funde einer Exkursion nach Auschwitz präsentierten. Zur ergreifenden Erinnerung an die jüdischen Opfer aus der eigenen Gemeinde, wie Mitglieder der Familien Rosenthal und Zanders sowie Erich Cohen, lagen symbolische Stolpersteine in der Kirche aus. Musikalische Umrahmung und die Vorstellung einzelner Biografien rundeten das Programm ab und machten das jüdische Leben in seiner ganzen Bandbreite, über die Schrecken der Verfolgung hinaus, sichtbar.

Auch der Bürgermeister der Stadt nahm an der Gedenkfeier teil, unterstrich die Wichtigkeit des Erinnerns und sprach seinen Dank an die engagierten Schülerinnen und Schüler aus. Als Gast war zudem die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde einer benachbarten Stadt anwesend. Den bewegenden Abschluss bildete das feierliche Verlesen der Namen der jüdischen Opfer aus der eigenen Gemeinde sowie das Entzünden von Kerzen. Die Veranstaltung endete mit einer Würdigung des anhaltenden Einsatzes der Stadt und der örtlichen Schulen für die Bewahrung des Gedenkens.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass In Antakya eine Gemeinde Wiederaufbau nach Erdbeben began.

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