Vier Athos-Mönche wurden bei einem Verkehrsunfall in Griechenland verletzt

Der Unfall ereignete sich nahe einer Mautstelle auf der E65 bei Trikala. Foto: trikalaola.gr

Bei einem schweren Verkehrsunfall nahe Trikala in Griechenland sind am Dienstagnachmittag (3. Februar 2026) vier Mönche vom Heiligen Berg Athos verletzt worden. Ein etwa 40-jähriger Mönch erlitt dabei schwere Kopfverletzungen und wird intensivmedizinisch behandelt, wie das orthodoxe Nachrichtenportal orthochristian.com berichtete,

Der Unfall ereignete sich an der Mautstelle Longoú auf der Autobahn E65 zwischen Karditsa und Trikala. Nach Angaben lokaler Medien wurden alle vier Insassen verletzt, einer davon lebensgefährlich. Der schwer verletzte Mönch wurde zunächst in das Krankenhaus von Trikala gebracht und anschließend in das Universitätsklinikum Larissa verlegt, wo sein Zustand überwacht wird.

Die Mönche gehören einer Zelle des Klosters Iveron auf dem Berg Athos an. Sie befanden sich auf dem Weg von Athen nach Meteora, wo einer von ihnen früher als Mönch gelebt hatte, und wollten anschließend zum Heiligen Berg zurückkehren.

Die drei weiteren Ordensmänner erlitten leichtere Verletzungen und werden im Krankenhaus von Trikala chirurgisch versorgt. Ihr Zustand gilt als stabil, Lebensgefahr besteht nicht. Die zuständigen Behörden haben Ermittlungen zur Ursache des Unfalls aufgenommen.

Die UOJ berichtete zuvor, dass der Milutin-Turm am Athos-Kloster Hilandar gemeinsam mit der benachbarten Kirche des Heiligen Haralampi umfassend restauriert werden soll.


Lesen Sie auch

Erzpriester Slobodan Tijanić: „Woran halten wir fester als am Glauben?“

Frankfurter Geistlicher deutete das Evangelium vom reichen Jüngling als Aufruf, sich von dem zu lösen, was im eigenen Herzen den Platz Gottes einnimmt.

Das orthodoxe CRISIS-Journal beendet sein regelmäßiges Erscheinen

Nach 15 Ausgaben in vier Jahren führt das Verlagshaus Hagia Sophia das Konzept künftig mit thematischen Anthologien in veränderter Form fort.

Diakon Igor Willimowski: „Nicht der Reichtum verhindert die Errettung“

Krefelder Geistlicher deutet das Evangelium vom reichen Jüngling als Aufruf, sich nicht an Besitz zu klammern, sondern mit anderen zu teilen und Gott treu zu bleiben.

Eparchie Šabac forderte Absage von geplanten Pride-Kundgebungen

Das Bischofsamt warnte vor Spannungen und rief orthodoxe Gläubige gleichzeitig zu Gewaltlosigkeit und einem friedlichen Eintreten für christliche Werte auf.

Patriarch Porfirije: Askese soll Raum für Gottes Liebe schaffen

Serbisches Kirchenoberhaupt deutete die Begegnung Jesu mit dem reichen Jüngling als Aufruf zu innerer Freiheit, Demut und Nachfolge Christi.

Metropolit Grigorije: „Mit Christus kann man nicht verhandeln“

Der Geistliche legte in Berlin das Evangelium vom reichen Jüngling aus und rief zur inneren Freiheit und Nachfolge Christi auf.