In Koblenz wurden Teilnehmer von Kundgebung angegriffen

Blaulicht der Polizei. Foto: Stern

In der Innenstadt von Koblenz sind Teilnehmer einer Kundgebung von Abtreibungsgegnern angegriffen worden. Nach Angaben der Polizei wurde eine kleine Demonstration unter dem Motto „Öffentlicher Protest für das Recht auf Leben mit Gebeten“ von vier Tatverdächtigen attackiert. Dabei wurden vier Demonstrierende leicht verletzt, zudem rissen die Angreifer ein Banner herunter. Darüber berichtete Stern.

Die Polizei begleitete die Versammlung, an der rund zehn Menschen teilnahmen, bis zu ihrem Ende. Einsatzkräfte griffen ein, verhinderten eine weitere Eskalation und nahmen drei der mutmaßlichen Täter vorübergehend in Gewahrsam. Nach Abschluss der Kundgebung wurden die Männer wieder entlassen. Das Motiv für den Angriff ist bislang unklar und Gegenstand laufender Ermittlungen. Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen des Vorfalls, sich zu melden.

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Solche Übergriffe sind nach kein Einzelfall. Kundgebungen von Abtreibungsgegnern werden in Deutschland immer wieder von aggressiven Gegenreaktionen begleitet, die von verbalen Anfeindungen bis hin zu körperlichen Angriffen reichen. Kritiker sehen darin eine zunehmende Verhärtung gesellschaftlicher Konflikte, während Sicherheitsbehörden regelmäßig gezwungen sind, entsprechende Versammlungen mit erhöhtem Polizeiaufgebot zu schützen.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass in Hannover eine ehemalige Kirche zu einem Wohnhaus umgebaut wurde.

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