Abt des einzigen orthodoxen Klosters Schottlands zum Archimandriten erhoben
Die Klostergemeinschaft von Abt Serafim Aldea besteht derzeit aus zwei Klöstern: dem auf der Insel Mull, wo die Nonnen leben, und dem auf Iona, wo sich die Mönchsgemeinschaft befindet. Foto: Patriarchat
Der Abt des einzigen orthodoxen Mönchsklosters in Schottland ist zum Archimandriten geweiht worden. Die Weihe nahm der rumänisch-orthodoxe Erzbischof Athanasius von Großbritannien und Nordirland im Rahmen eines Pastoralbesuchs auf den Inseln Iona und Mull vor, wie das rumänische Patriarchat auf seiner Webseite berichtete.
Zwischen dem 28. und 30. Januar besuchte Erzbischof Athanasius von Großbritannien und Nordirland die orthodoxen Klostergemeinschaften auf den schottischen Inseln Iona und Mull. Diese gelten als zentrale geistliche und missionarische Bezugspunkte der Orthodoxie in Schottland und im englischsprachigen Raum.
Im Rahmen der Göttlichen Liturgie, die am Donnerstag in der Kirche von Kilninian auf Mull gefeiert wurde, weihte der Erzbischof den Mönch Donnán aus der Ionagemeinschaft zum Hierodiakon. Zugleich erhob er den Abt des Klosters auf Iona, Serafim Aldea, zum Archimandriten. Die Weihe erfolgte in Anerkennung seines aufopferungsvollen Dienstes, seiner missionarischen Tätigkeit und der von ihm übernommenen pastoralen Verantwortung.
Die orthodoxen Klostergemeinschaften auf Iona und Mull zeichnen sich durch ihren internationalen Charakter aus. Mönche und Nonnen aus Schottland, England, den Vereinigten Staaten, Kanada, den Niederlanden und Rumänien leben dort gemeinsam und bringen so die Universalität der Orthodoxie zum Ausdruck.
Die Gemeinschaft geht auf das Jahr 2010 zurück, als die historische Kilninian-Kirche auf Mull übernommen wurde. Die heutige Kirche aus dem Jahr 1755 ist ein nationales Kulturdenkmal und steht in einer Tradition, die bis ins späte 6. Jahrhundert zu den Anfängen des christlichen Lebens an der Quelle von St. Ninian zurückreicht. Die orthodoxe Präsenz auf Iona wurde 2022 durch den Erwerb eines historischen Gebäudes dauerhaft gefestigt und 2023 von der Metropolitensynode des rumänischen Patriarchats kanonisch anerkannt.
Die UOJ berichtete zuvor, dass der rumänische Patriarch Daniel zu demütigem Gebet als Herzstück der Triodionzeit aufrief.
Lesen Sie auch
Bibel-Influencer in Wien verprügelt und zu Video gezwungen
18-Jähriger berichtete von Angriff durch zwei Jugendliche in Favoriten – Polizei ermittelt wegen Nötigung und Körperverletzung.
Schweiz: Protestantische Hochschule verliert Akkreditierung wegen Frauenquote
Bundesverwaltungsgericht bestätigte den Entzug der Akkreditierung für die Staatsunabhängige Theologische Hochschule Basel.
In Nigeria töten Fulani-Milizen 15 weitere Christen innerhalb einer Woche
Bewaffnete Radikale verübten eine Reihe nächtlicher Angriffe und Hinterhalte auf sieben christliche Ortschaften in Nigeria.
Priesterausbilder warnte vor Begriff „Christozid“ im Heiligen Land
Bernard Poggi betont trotz der Bedrängnis der Christen den Dienst der Kirche an allen Menschen.
Patriarch Theophilos III. verlieh dem bulgarischen Patriarchen einen Orden
Der Jerusalemer Patriarch bezeichnete die Auszeichnung als Anerkennung des ersthierarchischen Dienstes von Patriarch Daniil und seiner Liebe zum Heiligen Land.
Orthodoxe Kirchenvertreter berieten über künftige Projekte mit der EU
CROCEU-Mitglieder aus mehreren orthodoxen Ortskirchen trafen sich in Brüssel zur Koordinierung gemeinsamer Initiativen und Veranstaltungen