Serbisch-orthodoxe Gemeinde lädt zur Kreuzverehrung in den Limburger Dom ein

Die Kreuzreliquie ist der kostbarste Teil des Limburger Domschatzes. Sie stammt aus Konstantinopel.

Die deutschsprachige serbisch-orthodoxe Gemeinde „Heiliger Lubentius“ in Limburg unter der Leitung von Erzpriester Matthias Zierenberg lädt für Sonntag, den 15. März 2026, zur orthodoxen Kreuzverehrung in den Limburger Dom ein. Im Mittelpunkt der Feier steht die Möglichkeit, die Kreuzreliquie aus dem Domschatz des Bistums Limburg zu verehren, wie die Gemeinde auf ihrem WhatsApp-Kanal mitteilte.

Die orthodoxe Kreuzverehrung im Limburger Dom findet zweimal jährlich statt: Zum einen in der Osterfastenzeit am „Sonntag der Kreuzverehrung“ (3. Fastensonntag), eine Tradition, die von orthodoxen Mönchen der Skite des Heiligen Spyridon in Geilnau begründet wurde und sich mittlerweile zu einer orthodoxen Wallfahrt entwickelt hat. Zum anderen im Herbst in zeitlicher Nähe zum Fest der Kreuzerhöhung, das an die Auffindung des wahren Kreuzes durch die heilige Kaiserin Helena erinnert. Die Veranstaltungen werden mittlerweile von der orthodoxen Gemeinde Limburg organisiert.

Im Zentrum steht jeweils die Möglichkeit, die Kreuzreliquie im orthodoxen Ritus zu verehren, die im Limburger Domschatz aufbewahrt wird. Die Reliquie stammt aus dem byzantinischen Konstantinopel und kam nach dem Kreuzzug von 1204 über Trier nach Limburg. Sie wird in einer kostbaren Staurothek verwahrt, einem kunstvoll gefertigten Reliquiar.

Hier ein Video der orthodoxen Wallfahrt zum Heiligen Kreuz im Limburger Dom aus 2022:



Die UOJ berichtete zuvor, dass die Kommission der Republika Srpska für das Kloster Hilandar zwei Restaurierungsprojekte vorantreibt.

Lesen Sie auch

Erzbischof Tichon: Die Märtyrer Boris und Gleb zeigen den Weg des Friedens

Der Administrator der Diözese von Berlin und Deutschland würdigte die ersten russischen Heiligen als Vorbilder christlicher Demut und Versöhnung

Vortrag beleuchtete den geistlichen Weg von Arsenie Boca von Prislop und sein Hauptwerk

Erzpriester Dr. Iosif-Cristian Rădulescu stellte auf der Theologischen St.-Justin-Konferenz in Geilnau das Leben, die Lehre und das geistliches Vermächtnis des Heiligen vor

Einbrecher stahlen Reliquien des heiligen Martin aus Kirche in Neuss

Die Täter hinterließen Blutspuren am Altar der katholischen Kirche und entwendeten neben den Reliquien auch ein Messbuch, das wenig später in der Nähe wiedergefunden wurde.

Religionsunterricht in Österreich bleibt trotz Debatten fest verankert

Rumänisch-orthodoxer Priester Cătălin Florin Soare verweist auf staatliche Unterstützung des konfessionellen Religionsunterrichts und sieht keine grundlegende Gefährdung des Systems

Bund Katholischer Unternehmer kritisierte geplante Wohngeldkürzung

Verband warnte vor Nachteilen für Familien, sinkenden Erwerbsanreizen und einer Verlagerung in die Grundsicherung

Hawaii-Ikone der Gottesmutter besuchte Patienten im Krankenhaus in Sofia

Patriarch Daniil spendete gemeinsam mit Bischof Irenei und einer Delegation der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland den Kranken den Segen