Patriarch Porfirije sprach mit Apostolischem Nuntius über Kosovo und Metochien

Patriarch Porfirije empfängt den Apostolischen Nuntius Luigi Bianco im Patriarchalpalast in Belgrad. Foto: Patriarchat
Der serbische Patriarch Porfirije hat am 28. Januar 2026 den Apostolischen Nuntius Luigi Bianco empfangen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Lage im Kosovo und in Metochien, die Situation der serbisch-orthodoxen Kirche sowie die Bedeutung diplomatischer Beziehungen für Frieden und Stabilität, wie das Patriarchat auf seiner Webseite berichtete.
Patriarch Porfirije traf im Patriarchalpalast in Belgrad mit Monsignore Luigi Bianco zusammen. Bianco ist Apostolischer Nuntius in der Republik Slowenien sowie Apostolischer Delegat für Kosovo und Metochien und hielt sich anlässlich der regulären Tagung der Internationalen Bischofskonferenz der Heiligen Kyrill und Method in Belgrad auf.
Der Nuntius dankte dem serbischen Patriarchen für den Empfang und unterstrich die Notwendigkeit eines kontinuierlichen Dialogs sowie der Aufrechterhaltung diplomatischer Beziehungen, die aus seiner Sicht einen wichtigen Beitrag zu Frieden und Stabilität leisten.
Patriarch Porfirije informierte seinen Gesprächspartner ausführlich über die aktuelle Lage im Kosovo und in Metochien. Er schilderte die vielfältigen Herausforderungen, mit denen das serbische Volk und die serbisch-orthodoxe Kirche dort konfrontiert seien, und verwies auf die anhaltenden Belastungen für die Gläubigen.
Besonders thematisiert wurde die wiederholte Verweigerung der Einreise des Patriarchen in das Kosovo und nach Metochien, wo sich mit dem Patriarchat von Peć der historische Sitz der serbischen Patriarchen befindet. Porfirije bezeichnete dies als Verletzung des grundlegenden Menschenrechts auf Freizügigkeit und wies zudem auf Versuche hin, historische Fakten zu verfälschen und das spirituelle sowie kulturelle Erbe der serbisch-orthodoxen Kirche in der Region zu vereinnahmen.
Die UOJ berichtete zuvor, dass eine Zürcher Ex-Politikerin nach Schüssen auf ein Jesusbild zu einer Geldstrafe verurteilt wurde.
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