Bulgarisch-orthodoxe Gemeinde in Barcelona empfing Metropolit Antonij

Metropolit Antonij feiert die Göttliche Liturgie in Barcelona. Foto: Gemeinde

Die bulgarisch-orthodoxe Kirchengemeinde „Geburt der Jungfrau Maria“ in Barcelona hat ihren Diözesanbischof, Metropolit Antonij von West- und Mitteleuropa, zu einem lange erwarteten Besuch begrüßt. Gemeinsam mit Archimandrit Avenir, dem neuen Vorsitzenden der Gemeinde, feierte der Hierarch Gottesdienste und stärkte die Gläubigen im gemeinsamen Gebet, wie das bulgarische Patriarchat auf seiner Webseite berichtete.

Am Samstagabend erfüllten die Stimmen der Gäste das Gebetshaus während des Abendgottesdienstes mit Lobgesängen zu Ehren des Heiligen Gregor von Nazianz. Die Gemeinde erlebte damit einen geistlichen Auftakt des Besuchs, der von großer Freude und Erwartung geprägt war.

Am Sonntag zelebrierte Metropolit Antonij die Göttliche Liturgie gemeinsam mit dem amtierenden Priester der Gemeinde, Vater Nikolai Kambarew, sowie Priester Wladimir Koroljow aus der Diözese des Ökumenischen Patriarchats. Vater Nikolai war seinerzeit während des Wirkens des verstorbenen Priesters und Ikonenverehrers Iwan Bonew in Barcelona geweiht worden.

In seiner Predigt erinnerte der Metropolit an den Lebensweg des heiligen Gregor von Nazianz, Erzbischof von Konstantinopel, und würdigte dessen entschiedenen Einsatz gegen Irrlehren sowie seine Verteidigung der orthodoxen Lehre vom dreieinigen Gott. Zugleich wünschte er den Gläubigen ein neues Jahr voller Leben und geistlichen Wachstums.

Der Besuch bot vielen orthodoxen Landsleuten die Gelegenheit zur Teilnahme am Dankgebet. Auch Gläubige der serbischen, russischen und rumänischen Kirchengemeinden Barcelonas, die wie die bulgarische Gemeinde multinational geprägt sind, empfingen den Segen des Metropoliten.

Zur Diözese von Metropolit Antonij gehören die westeuropäischen Länder. In Deutschland gibt es u. a. Gemeinden in Berlin, Hamburg und Stuttgart sowie das Heilige Dreifaltigkeitskloster Buchhagen.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Patriarch Daniil in Sofia zu innerer Nachfolge Christi aufrief.

Lesen Sie auch

Historiker Herbert Ammon beschäftigt sich mit Angriff auf Swjatohirsker Lawra

Der Publizist kritisiert die einseitige westliche Berichterstattung und das Ausblenden „störender Fakten“ beim Blick auf die Ukraine.

Bulgarien erreichte Ausschluss von Patriarch Kyrill aus EU-Sanktionspaket

Der bulgarische Ministerpräsident teilte mit, dass die EU der Forderung Sofias nachgekommen sei, das Oberhaupt der ROK aus dem 21. Sanktionspaket gegen Russland herauszunehmen.

Abt Johannes: Christsein bedeutet, in Treue und Liebe mit Gott verbunden zu sein

Der Vorsteher des Klosters Buchhagen sprach über die Überwindung des Eigenwillens, die geistliche Bedeutung des Kreuzes und den Übergang vom irdischen zum ewigen Leben.

Neue orthodoxe Kirchengemeinde in Salzburg gegründet

Metropolit Pimen von Europa der Mazedonischen Orthodoxen Kirche – Erzbistum Ohrid erteilte den Segen zur Gründung der Gemeinde „Heiliger Erzengel Michael“.

Freundschaftspokal brachte zehn rumänisch-orthodoxe Mannschaften zusammen

Vierte Auflage des Fußballturniers in Schwabach stärkte Gemeinschaft und Begegnung zwischen Familien, Kindern und Jugendlichen aus Nordbayern.

In Tschechien wurde eine regenbogenfarbene Glasskulptur Christi aufgestellt

In der ehemaligen katholischen Kirche von Všekary in der Region Pilsen wurde eine mehr als zwei Meter hohe regenbogenfarbene Skulptur Jesu Christi aufgestellt.