Abgeordneter der Ukraine: Bischof Arsenij wird langsam im Gefängnis getötet

Georgi Masuraschu. Foto: Facebook-Seite Mazuraschus

Der Abgeordnete der Fraktion „Diener des Volkes“ Georgij Masuraschu erklärte in einem Kommentar gegenüber Liberty UA, dass die Behörden den Metropoliten Arsenij von Swjatogorsk langsam im Untersuchungsgefängnis umbringen würden und die gegen ihn erhobenen Vorwürfe aus der Luft gegriffen seien.

Seinen Worten zufolge sei der Bischof „fast ein Heiliger“, werde aber trotz großer Gesundheitsprobleme hinter Gittern festgehalten.

„Tatsächlich wird er dort im Untersuchungsgefängnis langsam umgebracht. Und das ist eine Schande für unser Land. Ich verstehe nicht, welchen Sinn es hat, einen Geistlichen, einen Mönch, der unter den Gläubigen so viel Ansehen genießt, mit einer, gelinde gesagt, weit hergeholten Anklage in Untersuchungshaft zu stecken. Wenn man wirklich Angst vor etwas hat, verhängt man dagegen Hausarrest und legt der Öffentlichkeit Beweise vor. Was ist das für eine Gewohnheit, die sich in unserem Land entwickelt hat? Die Strafverfolgungsbehörden erfinden irgendwelche Verdachtsmomente, stecken Menschen in Untersuchungshaft und verspotten sie einfach. Umso mehr, wenn es sich um einen Geistlichen handelt“, erklärte Masuraschu.

Er betonte, dass die Vorwürfe, der Metropolit habe Positionen aufgegeben, keiner Kritik standhalten: „Ihm wird vorgeworfen, dass er angeblich Positionen aufgegeben habe, obwohl er in Wirklichkeit den Laien nur mitteilte: Beachtet, dass es in diesem Dorf Kontrollpunkte gibt. Meiner Meinung nach gab es keine Anzeichen dafür, dass er irgendwelche Positionen aufgegeben hat, denn zu dieser Zeit gab es in allen Ortschaften mehr oder weniger Kontrollpunkte.“

Masuraschu kritisierte scharf die Strafverfolgungsbehörden, die sich über den Bischof lustig machen.

„Das muss man schon irgendwie ... Ich weiß nicht, jemand sein, der weder an Gott noch an irgendetwas glaubt. Man hat den Eindruck, sie stämmen von anderen Planeten, dabei müssen sie doch Eltern und Verwandte haben. Wie sind sie erzogen worden, mit welchen Prinzipien sind sie aufgewachsen, dass sie sich so etwas erlauben“, betonte der Abgeordnete.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass Metropolit Longin zum Einsatz für Metropolit Arsenij gerufen hatte.

Lesen Sie auch

Metropolit Feodosij berichtet der UNO von religiösen Völkermord in der Ukraine

Der Leiter der Eparchie Tscherkassy berichtete internationalen Menschenrechtsaktivisten von Verletzungen der Rechte der Gläubigen und von Schikanen gegen die UOK.

Euthanasie an 25-jährigem Mädchen in Spanien

Trotz der Versuche ihres Vaters, den Selbstmord seiner Tochter gerichtlich zu verhindern, halfen spanische Ärzte ihr, im Alter von 25 Jahren zu sterben.

„Die Mutter Gottes wird als lebendige Ikone der Kirche verehrt“

Patriarch Daniel über die Bedeutung der Verkündigung und der Gottesmutter in der Heilsgeschichte

Erzpriester Dionisij Idavajn: „Der Herr nimmt schon den Versuch als Gebet an“

Predigt über Buße, Umkehr und die heilige Maria von Ägypten in der russisch-orthodoxen Gemeinde Hamburg

„Der Schmerz kann ein Weg werden, auf dem der Mensch Gott begegnet“

Priester Matthias Fröse spricht in einem neuen Video über Liebeskummer und geistliche Heilung

Frühjahrstreffen der rumänisch-orthodoxen Priester Ostdeutschlands in Berlin

Konferenz über medizinische Notfälle, Kommunikation und Konfliktbewältigung in Gemeinden