In Bethlehem wird die Geburtsgrotte Jesu restauriert

Geburtsgrotte Jesu. Foto: Vatican News

In Bethlehem wird die heilige Geburtsgrotte Jesu umfassend restauriert. Dies teilten die Franziskanerkustodie und das griechisch-orthodoxe Patriarchat von Jerusalem gemeinsam mit, unter Beteiligung des armenischen Patriarchats und der palästinensischen Behörden. Das Projekt soll das einzigartige spirituelle, historische und kulturelle Erbe des Ortes für die Zukunft bewahren. Die Arbeiten, die kurz vor dem Start stehen, werden an die italienische Spezialfirma Piacenti vergeben, die bereits Erfahrung mit der Geburtsbasilika hat. Darüber berichtete Vatican News.

Die Geburtskirche in Bethlehem gehört seit 2012 zum Unesco-Welterbe und zählt zu den ältesten vollständig erhaltenen Kirchen der Welt. Über der etwa zwölf mal zehn Meter großen Grotte erhebt sich der Hauptaltar der Basilika aus dem 6. Jahrhundert. Der Geburtsort ist durch einen 14-zackigen Stern gekennzeichnet. Der Zugang erfolgt seit dem 16. Jahrhundert durch die nur 1,20 Meter hohe „Tür der Demut“, die Besucher zur Verneigung zwingt.

Der Kirchenkomplex beherbergt neben der Basilika zahlreiche Klöster, Grotten und Sakralbauten, darunter die Katharinenkirche sowie lateinische, griechisch-orthodoxe und armenische Konvente. Die Verwaltung teilen sich traditionell diese drei Konfessionen. Trotz wiederholter Zerstörungen seit der islamischen Expansion und den Kreuzzügen blieb die Kirche stets ein Ort des Gebets. Ihre wertvollen Mosaiken und Säulen zeugen von der bewegten Geschichte dieses christlichen Heiligtums.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass die orthodoxe Gemeinde in Augsburg dieses Jahr ihr 90-Jähriges bestehen feiert.

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