In Gütersloh will die rumänisch-orthodoxe Gemeinde einen Kindergarten eröffnen
In Gütersloh will die rumänisch orthodoxe Gemeinde einen eigenen Kindergarten gründen. Hintergrund ist das wachsende Gemeindeleben der etwa 3.700 dort lebenden Rumänen. Der CDU Abgeordnete Ralph Brinkhaus besuchte die Gemeinde, deren Gottesdienste derzeit noch in einer katholischen Kirche stattfinden, und informierte sich über das Kita Vorhaben. Darüber berichtete die Neue Westfälische.
Der Kindergarten soll nach aktuellem Stand im Sommer 2028 seine Türen öffnen. Der mehrjährige Vorlauf ist nötig, um den konkreten Bedarf zu prüfen, die Finanzierung inklusive öffentlicher Fördermittel zu klären und das Projekt in den städtischen Kita-Bedarfsplan zu integrieren. Noch ist offen, ob ein Neubau entsteht oder die Gemeinde eine bereits bestehende Einrichtung übernimmt. Geplant ist eine offene Kita mit Deutsch als Umgangssprache, die sich ausdrücklich auch an Kinder mit unterschiedlichem Hintergrund richtet. Ziel ist es, durch die Einrichtung Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Gütersloh zu fördern.
Das Team soll sich aus Erzieherinnen und Erziehern sowohl aus Deutschland als auch aus orthodoxen Ländern zusammensetzen. In der pädagogischen Arbeit will sich die Kita an der Montessori-Methode orientieren, um den Kindern einen erfolgreichen Übergang in die Grundschule zu ermöglichen. Das Verpflegungsangebot wird gesund ausgerichtet sein und dabei die orthodoxen Fastenzeiten berücksichtigen. Als Träger ist die rumänisch-orthodoxe Metropolie mit Sitz in Nürnberg vorgesehen. Fachlich wird das Projekt von der einzigen bestehenden rumänisch-orthodoxen Kita in Leipzig unterstützt, deren Erfahrungen in die Planung einfließen.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass laut Islamwissenschaftlerin der Hidschab nicht nur für Unterdrückung steht.
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