In Lippstadt wurde eine Demonstration gegen das Abtreibungsverbot angekündigt

Schwangere Frau formt Herz am Bauch. Foto: Jesus.de

Nach der Übernahme durch zwei katholische Kliniken sind Schwangerschaftsabbrüche am Klinikum Lippstadt nicht mehr erlaubt. Der Gynäkologe Joachim Volz, der juristisch dagegen vorging, organisiert nun für den 5. Februar in Hamm eine Demonstration gegen das Verbot. Unter dem Motto „Meine Hilfe ist weder Mord noch Sünde!“ werden unter anderem die Grünen-Politikerin Ricarda Lang und die Aktionsärztin Kristina Hänel erwartet. Darüber berichtete Jesus.de.

Auslöser ist ein Urteil des Arbeitsgerichts Hamm vom August 2025. Es wies die Klage von Chefarzt Volz ab. Er hatte sich gegen Anweisungen seines Arbeitgebers gewehrt, die ihm medizinisch notwendige Schwangerschaftsabbrüche im Klinikum und auch in seiner Privatpraxis verbieten. Das Gericht hielt diese Vorgaben für rechtlich zulässig. Gegen die Entscheidung hat Volz inzwischen Berufung beim Landesarbeitsgericht eingelegt.

Gleichzeitig hat der Mediziner mit einer Petition und einer Spendenaktion seinen öffentlichen Protest weiter angeheizt. Mit einer vermeintlichen Reichweite von rund 300.000 Unterschriften wird hier eine emotionale Debatte geschürt. Während Volz beteuert, nicht den religiösen Glauben angreifen zu wollen, steht seine vehemente Kampagne im Widerspruch zu dieser Aussage und zeigt wenig Respekt für die klar gelebten Werte und Vertragsgrundlagen einer christlichen Einrichtung. Anstatt den festgelegten ethischen Rahmen des Krankenhauses zu akzeptieren, insistiert Volz auf seiner Position und stellt damit die institutionellen und gewissensbasierten Entscheidungen des Trägers grundsätzlich in Frage.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass im Vatikan Macron ein offizieller Empfang verweigert wurde.

Lesen Sie auch

Jugendgruppe aus Bad Ems nahm an Bundeskonferenz in Augsburg teil

Die Jugendgruppe aus Bad Ems hat zum ersten Mal an der jährlichen Bundeskonferenz der Russisch-Orthodoxen Jugend teilgenommen und den Austausch mit anderen Gemeinden gelobt.

Allerheiligenprozession im Dreifaltigkeitskloster Buchhagen abgehalten

Traditionelle Lite mit Allerheiligenschrein und Gebeten für das Kloster und das Land

Metropolit Feodosij von Tscherkassy wurde ins Krankenhaus eingeliefert

Der Leiter der Eparchie Tscherkassy der UOK wurde auf dringende Anweisung von Kardiologen zur stationären Behandlung gebracht.

Von 120 auf 12 Gläubige geschrumpft – Gemeinde im Libanon fast verschwunden

Krieg und Vertreibung treffen Christen im Südlibanon hart – Hilfswerk schlägt Alarm

Sommerfest stärkte das russisch-orthodoxe Gemeindeleben in Monaco

Traditionelles Familienessen der ROKA-Pfarrei St. Elena nach der Göttlichen Liturgie

„Werte verstehen und lieben“ – Begegnungen im Kirchenzentrum München

Rumänisch-orthodoxe Gemeinde und Bischof Sofian begrüßten Priester Vasile-Octavian Mihoc und den Publizisten Dan Puric