Syrisch-orthodoxe Kirche unterstützte den Wiederaufbau der Kreuzritterfestung

Kreuzritterburg in Syrien. Foto: EKD

Als Zeichen für den gemeinsamen Willen zum Wiederaufbau und zur Bewahrung des kulturellen Erbes Syriens wurde beschlossen, die Kreuzritterburg Krak des Chevaliers umfassend zu restaurieren. Nach Jahren der Zerstörung durch Kriegshandlungen und den Folgen eines schweren Erdbebens soll das stark beschädigte Monument westlich von Homs gesichert und schrittweise instand gesetzt werden. An dem Vorhaben beteiligen sich staatliche Stellen ebenso wie kirchliche und internationale Organisationen, darunter auch die syrisch-orthodoxe Kirche. Darüber berichtete EKD am 20. Januar 2026.

Trotz des historisch belasteten Kreuzfahrer-Erbes unterstützt die syrisch-orthodoxe Kirche den Wiederaufbau des Krak des Chevaliers als nationales Kulturerbe. Damit unterstreicht sie, dass Christen fest zu Syrien gehören und kirchliches Engagement auch den Erhalt der gemeinsamen kulturellen Identität umfasst.

Der Wiederaufbau des Krak des Chevaliers erfolgt in internationaler Zusammenarbeit unter Führung der syrischen Antikenbehörde. Ziel ist es, die schwer beschädigte Festung von der UNESCO-Liste des gefährdeten Welterbes zu nehmen und sie als Symbol für den Wiederaufbau Syriens wieder zugänglich zu machen.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass im Norden Nigerias bewaffnete Dutzende Gläubige aus Kirchen entführt haben.

Lesen Sie auch

Ehemaliger Freimaurertempel in Ohio wird nach Exorzismus katholische Kirche

Das St. Joseph College erwarb das historische Gebäude, um dort eine Kapelle einzurichten und es als kulturelles Zentrum der Stadt zurückzugeben.

UNESCO nahm biblisches Samaria trotz israelischer Proteste in Welterbeliste auf

Das palästinensische Dorf Sebastia, das mit dem Grab Johannes des Täufers verbunden wird, wurde wegen befürchteter Enteignungen per Eilverfahren gleichzeitig als gefährdet eingestuft.

Kirche feierte die Taufe der Rus und das Gedenken an den heiligen Fürsten Wladimir

Die historische Entscheidung des Jahres 988 legte das Fundament der christlichen Zivilisation der Ostslawen und wird jährlich mit Prozessionen und Festgottesdiensten begangen.

Tausende gewaltbereite Islamisten stellten Behörden vor große Herausforderungen

Nach dem CSD-Anschlag wies ein Experte darauf hin, dass allein in Berlin 900 gewaltbereite Islamisten von Polizei und Verfassungsschutz kaum vollständig zu überwachen seien.

Äußerungen bei Gedenkfeier nach Anschlag auf Berliner CSD sorgten für Empörung

Eine Rede während der Trauerfeier für die Opfer des Anschlags hat bundesweit Kritik ausgelöst. Die Organisatoren distanzierten sich von den umstrittenen Aussagen.

Ukrainische SOK-Gemeinde in Bosnien beging Fest des heiligen Wladimir

In der Kirche der Fürbitte der Heiligen Mutter Gottes wurde der Gemeinde ein Reliquienfragment des heiligen Märtyrers Wladimir überreicht.