Berg Athos: Weihnachtsfest im serbisch-orthodoxen Kloster Hilandar

Weihnachtsliturgie im Kloster Hilandar auf dem Berg Athos. Foto: Mönch Milutin

Am 7. Januar 2026 wurde das Fest der Geburt Christi im serbisch-orthodoxen Kloster Hilandar auf dem Berg Athos feierlich begangen. Mönche, Pilger und Gäste aus Serbien versammelten sich zu Vigil und Heiliger Liturgie, wie die Klostergemeinschaft auf ihrer Webseite berichtete.

Die Weihnachtsfeierlichkeiten im Kloster Hilandar begannen mit einer Vigil und fanden ihren Höhepunkt in der Heiligen Liturgie, die von Abt Methodius zelebriert wurde. In andächtiger Atmosphäre gedachte die Klostergemeinschaft der Geburt Christi.

An den Feierlichkeiten nahmen auch der Bürgermeister der Gemeinde Medveđa, Dragan Kulić, sowie der Direktor des Rehabilitationskrankenhauses „Geyser“ in Šijarinska Banja, Nebojša Arsić, teil. Beide engagieren sich für das sogenannte „Hilandar-Dorf“ in Šijarinska Banja.

Der Komplex in Süd-Serbien dient vor allem der Unterbringung von Kindern und Jugendlichen im Rahmen organisierter Ferienlager, Sommerschulen und ähnlicher Bildungs- und Erholungsprogramme. Das Projekt wird von kirchlichen und zivilen Unterstützern gemeinsam getragen.

Die geistliche Freude des Weihnachtsfestes teilten zahlreiche Pilger aus Serbien und anderen Ländern gemeinsam mit der Bruderschaft von Hilandar. Im Anschluss an den Gottesdienst kamen die Teilnehmer zu einem festlichen gemeinsamen Mahl zusammen.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Metropolit Grigorije in Berlin in seiner Predigt zum Fest der Geburt des Herrn Gottes Nähe zum Menschen betonte. 

Lesen Sie auch

Erzbischof Tichon: Die Märtyrer Boris und Gleb zeigen den Weg des Friedens

Der Administrator der Diözese von Berlin und Deutschland würdigte die ersten russischen Heiligen als Vorbilder christlicher Demut und Versöhnung

Vortrag beleuchtete den geistlichen Weg von Arsenie Boca von Prislop und sein Hauptwerk

Erzpriester Dr. Iosif-Cristian Rădulescu stellte auf der Theologischen St.-Justin-Konferenz in Geilnau das Leben, die Lehre und das geistliches Vermächtnis des Heiligen vor

Einbrecher stahlen Reliquien des heiligen Martin aus Kirche in Neuss

Die Täter hinterließen Blutspuren am Altar der katholischen Kirche und entwendeten neben den Reliquien auch ein Messbuch, das wenig später in der Nähe wiedergefunden wurde.

Religionsunterricht in Österreich bleibt trotz Debatten fest verankert

Rumänisch-orthodoxer Priester Cătălin Florin Soare verweist auf staatliche Unterstützung des konfessionellen Religionsunterrichts und sieht keine grundlegende Gefährdung des Systems

Bund Katholischer Unternehmer kritisierte geplante Wohngeldkürzung

Verband warnte vor Nachteilen für Familien, sinkenden Erwerbsanreizen und einer Verlagerung in die Grundsicherung

Hawaii-Ikone der Gottesmutter besuchte Patienten im Krankenhaus in Sofia

Patriarch Daniil spendete gemeinsam mit Bischof Irenei und einer Delegation der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland den Kranken den Segen