In Indien wurden Christen während ihres Weihnachtsgesangs angegriffen

Christliches Dorf in Indien. Foto: Persecution

Christliches Dorf in Indien. Foto: Persecution

Am 05. Januar 2026 erschien die Nachricht, dass in Südindien eine Gruppe von Christen kurz vor Weihnachten angegriffen worden ist. Am 21. Dezember 2025 wurden Gläubige, die im Dorf Nalthur im Bundesstaat Telangana Weihnachtslieder sangen, von einem Mob von hindu-nationalistischen Angreifern überfallen, als sie sich im Haus eines Gemeindemitglieds versammelt hatten. Darüber berichtete Persecution.

Nach Angaben aus der Gemeinde umstellten rund 60 Personen das Haus, riefen anti christliche Parolen und drangen gewaltsam ein. Pastor Simon wurde zu Boden gerissen und mit Steinen schwer verletzt. Zwei weitere Personen, darunter eine 46 Jahre alte Frau sowie ein 24 Jahre alter Mann, erlitten ebenfalls schwere Verletzungen.

Die Angreifer beschuldigten die Christen, im Rahmen der Weihnachtsfeier Bekehrungsaktivitäten zu betreiben. Die Gemeinde erstattete Anzeige bei der Polizei, bislang kam es jedoch zu keinen Festnahmen. Viele Christen in der Region zeigen sich verunsichert und berichten von wachsender Angst vor weiteren Übergriffen, insbesondere während der Weihnachtszeit.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass in dem vom Krieg zerstörten Gaza die Zahl der Christen zurückgegangen ist.

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