Kupferdiebstähle in Goch: Plaketten des „Vater-Unser-Wegs“ abgerissen

Die Kupferplaketten am „Vater-Unser-Weg“ wurden von Dieben abmontiert. Archivfoto: Stadt Goch

In der Kleinstadt Goch im Landkreis Kleve sind mehrere Kirchen und Parkanlagen Ziel von Kupferdieben geworden. Betroffen sind unter anderem Stelen des „Vater-Unser-Wegs“ im Stadtpark von Goch sowie Kirchengebäude an der Voßheider Straße und der Willibrordstraße. Die Täter hinterließen vor allem erheblichen Sachschaden, mitgenommen wurde nur ein Teil des Materials, wie die Rheinische Post am 3. Januar 2026 berichtete.

Seit 2008 bereichert der „Vater-Unser-Weg“ den Stadtpark. Die Stelen, gestaltet als Alpha und Omega, symbolisieren Christus und zeigen bildlich die Bitten des Vaterunsers. Besucher können auf der Website der St.-Arnold-Janssen-Gemeinde ein Gebetsheft mit Reflexionsfragen zu den Stationen herunterladen.

Die Diebe entfernten Kupferplaketten von den Stelen und entwendeten Kupferkabel von einer Kirche an der Voßheider Straße. Bereits im September 2025 waren Kupferfallrohre an einer Kirche an der Willibrordstraße gestohlen worden.

Die Kriminalpolizei in Kleve bittet um Hinweise von Zeugen unter der Telefonnummer 02823-1080.

Die UOJ berichtete zuvor, dass zum Jahreswechsel zwei neue deutschsprachige orthodoxe Kalender für 2026 erschienen sind.

Lesen Sie auch

Katechese-Wochenende in der rumänisch-orthodoxen Gemeinde Hamburg

Coliva, Bastelstunde und musikalischer Gruß zum 1. März prägten ein Gemeindewochenende zum Ferienbeginn in der Gemeinde Heiliger Johannes der Täufer

Metropolit Nikolaj leitete Liturgie und Ritus des Orthodoxie-Sonntags

Feier in der Synodalresidenz der Russischen Auslandskirche in New York

Vatikan warnte vor Transhumanismus als Widerspruch zum christlichen Menschenbild

Theologenkommission sieht in technischen Visionen der Überwindung von Krankheit, Alter und Tod eine Gefährdung der christlichen Anthropologie

Metropolit Irinej: „Ikonen drücken den Glauben an die Menschwerdung Gottes aus“

Der Geistliche betonte am Sonntag der Orthodoxie in Novi Sad die zentrale Bedeutung der Ikonenverehrung

DNA-Test stellte angebliche „Bluttränen“ von Trevignano infrage

Untersuchung brachte Verbindung zwischen Madonnenstatue und selbsternannter Seherin ans Licht.

Prozession zum Triumph der Orthodoxie fand in Palermo statt

Gläubige verschiedener Nationen bezeugten gemeinsam die Einheit im orthodoxen Glauben in Italien.