Patriarch Daniil betonte kirchliche Einheit und geistliche Tugenden

Patriarch Daniel während der feierlichen Göttlichen Liturgie in der Patriarchalkathedrale in Sofia. Foto: Patriarchat

Zum Jahreswechsel 2026 zelebrierte Patriarch Daniil von Bulgarien in der Patriarchalkathedrale „Heiliger Alexander Newski“ eine feierliche Göttliche Liturgie und einen Gebetsgottesdienst. Dabei betonte er die Bedeutung der Gemeinschaft, des Glaubens und der Tugenden Christi und rief zu Gebeten für Frieden, Gesundheit und Gottes Segen für Bulgarien und die Welt auf, wie das Patriarchat auf seiner Webseite mitteilte.

Patriarch Daniil leitete die Liturgie anlässlich des Festes der Beschneidung des Herrn und des Gedenkens an den Heiligen Basilius den Großen. In seiner Ansprache mahnte er die Gläubigen zur Einheit und zum Bewusstsein, Teil des „einen Leibes Christi“ zu sein: „Lasst uns bedenken, dass unser Zeugnis stets gemeinschaftlich, konziliar und kirchlich ist. Lasst uns danach streben, immer als eine einzige Kirchengemeinschaft zu leben, in uns ein wahres Kirchenbewusstsein zu entwickeln und zu pflegen – das Bewusstsein, dass wir untrennbare Glieder des einen Leibes Christi sind, dass wir Teile eines einzigen göttlich-menschlichen Organismus sind, einer gnädigen Gemeinschaft im Heiligen Geist, in der jeder nach seinen Kräften und Talenten beiträgt.“

Vor Beginn der Liturgie wandte sich Patriarch Daniil an die Medien: „Der Herr hat uns die Freiheit geschenkt, ein großes Geschenk. Das bedeutet, dass er uns die Möglichkeit gegeben hat, unsere Zukunft selbst zu gestalten – was wir sein wollen, wonach wir streben, was wir erwerben wollen. Möge Gott uns im neuen Jahr helfen, in der Erkenntnis der Wahrheit, die er selbst ist, in der Erkenntnis Gottes zu wachsen. […] Möge der Herr uns ein friedvolles, gesundes und gesegnetes Jahr 2026 schenken.“

Der anschließende Gebetsgottesdienst zum Jahreswechsel richtete Bitten für Frieden, Gesundheit und Schutz vor Naturkatastrophen, Kriegen und Krankheiten an Gott. Die Geistlichen baten um Stärkung des Vaterlandes, Beruhigung der Welt, Trost für Trauernde, Heilung für Kranke und Hilfe für die arbeitende Bevölkerung. Der Gottesdienst endete mit dem Wunsch nach einem langen und gesegneten Leben für alle orthodoxen Christen.

Die UOJ berichtete zuvor, dass der rumänische Patriarch Daniel zum Jahreswechsel über Zeit und Ewigkeit reflektierte.

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