In Damaskus versammelte sich eine Gemeinde um die Opfer eines Anschlags zu ehren

Menschen vor Kirche, in welcher eine Selbstmordattentat verübt wurde. Foto: ABC News

Am 24. Dezember 2025 erschien die Nachricht, dass in Damaskus sich wenige Tage vor Weihnachten zahlreiche Christen in der griechisch orthodoxen Mar Elias Kirche versammelt haben, die im Sommer Ziel eines schweren Terroranschlags war. Bei dem Attentat während eines Gottesdienstes kamen im Juni 25 Menschen ums Leben. Unter sichtbaren Sicherheitsmaßnahmen feierte die Gemeinde nun gemeinsam die Liturgie und gedachte der Opfer. Darüber berichtete ABC News.

Im Hof der Kirche wurde ein leuchtendes Weihnachtsbaum Symbol angebracht, auf dem die Bilder der Getöteten zu sehen waren. Besonders erinnert wurde an drei Männer aus der Gemeinde, die den Attentäter noch aufzuhalten versuchten und dadurch Schlimmeres verhinderten. Angehörige schilderten die Feier als schmerzhaften, aber wichtigen Moment des Zusammenhalts. Für viele Familien bleibt die Weihnachtszeit jedoch überschattet von Verlust und Trauer.

Der Anschlag hat die ohnehin fragile Situation der Christen im Land weiter verschärft. Er ereignete sich in einer Phase politischer Unsicherheit und wird von den Behörden extremistischen Gruppen zugeschrieben. Geistliche berichten von verbreiteter Angst, zugleich aber auch von einer bewussten Entscheidung vieler Gläubiger, ihrem Glauben treu zu bleiben. In den Tagen vor Weihnachten steht für die Gemeinde vor allem die Hoffnung auf Frieden im Mittelpunkt.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass in Ruanda die Regierung zehntausend evangelische Kirchen schließen lies.

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