Erzpriester Alexandru Nan weihte Ikone der frühen deutschen Heiligen
Erzpriester Protopop Dr. Alexandru Nan weihte die neue kone „Synaxis der frühen Heiligen der deutschen Lande“ in der rumänisch-orthodoxen Gemeinde „Maria Verkündigung“ in München. Foto: Gemeinde
In der rumänisch-orthodoxen Gemeinde „Maria Verkündigung“ in München ist am Samstag, dem 20. Dezember 2025, eine neue Ikone feierlich geweiht worden. Nach der Göttlichen Liturgie und dem Totengedenken wurde die Ikone „Synaxis der frühen Heiligen der deutschen Lande“ erstmals der Gemeinde übergeben. Darüber berichtete die Gemeinde auf ihrer Facebook-Seite.
Die Ikone vereint Heilige, die im Gebiet des heutigen Deutschlands im ersten christlichen Jahrtausend wirkten – in einer Zeit, als Ost- und Westkirche noch in Einheit standen. Dargestellt sind Missionare, Bischöfe, Äbtissinnen und Märtyrer, deren Leben und Wirken bis heute als geistliches Vorbild gilt.
Gemalt wurde die Ikone in Rumänien nach einer künstlerischen Vorlage des bekannten Ikonenmalers Alexander Stoljarow. Die Herstellungskosten von 1.000 Euro wurden vollständig durch Spenden aus der Gemeinde gedeckt, insbesondere durch gemischte Familien und deutsche Gemeindemitglieder. Initiiert und getragen wurde die Sammlung von Diakon Julian Dettling.
Das Ereignis steht zudem im Zusammenhang mit der Veröffentlichung zweier neuer Bände über deutsche Heilige, verfasst von Erzpriester Protopop Dr. Alexandru Nan und erschienen im Verlag Hagia Sophia. Die Bücher beleuchten Spiritualität und Glaubenszeugnis der frühen Heiligen und unterstreichen deren Bedeutung für das heutige kirchliche Leben.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Metropolit Serafim zur Altarweihe nach Klagenfurt gekommen war.
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