Diözesanrat der Russischen Orthodoxen Kirche tagte in München

Erzbischof Tichon von Rusa leitete die Berichtssitzung des Diözesanrats in München. Foto: Diözese

Der Diözesanrat der Diözese Berlin und Deutschland der Russischen Orthodoxen Kirche Moskauer Patriarchats (ROK) hat am 16. Dezember 2025 zu einer Berichtssitzung in der Münchner Südresidenz des Bischofs zusammengefunden. Den Vorsitz führte Erzbischof Tichon von Rusa. Darüber berichtete die Diözese auf ihrer Webseite.

Zu Beginn der Zusammenkunft wurde in der Kirche der Kreuzerhöhung ein Gebetsgottesdienst gefeiert. Die Andacht leitete Erzpriester Nikolai Zabelich, Rektor der Auferstehungsgemeinde in München.

In seinem Eröffnungsbericht stellte Erzbischof Tichon die wichtigsten Tätigkeitsfelder der Diözese im Jahr 2025 vor. Besondere Aufmerksamkeit widmete er dem Ausbau der außerliturgischen Gemeindearbeit, darunter spirituelle und pädagogische Angebote, die Jugendarbeit sowie soziale Initiativen.

Im weiteren Verlauf berichteten die Dekane und ihre Vertreter über die Situation in den einzelnen Dekanaten. Ergänzt wurden diese Beiträge durch einen Vortrag von Diakon Johannes Almejew zu den Auswirkungen, Möglichkeiten und Grenzen Künstlicher Intelligenz. Im zweiten Sitzungsteil legten die Leiter der diözesanen Abteilungen ihre Jahresberichte vor. Den Abschluss bildete eine Aussprache zu aktuellen Fragen des Diözesan- und Pfarrlebens.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzbischof Tichon predigte: „Der Herr lehrt uns, dass die Liebe über dem Gesetz steht.“


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