Abt Methodius aus dem Athos-Kloster Hilandar besuchte Hannover

Abt Methodius sprach in der Hannoverschen Sava-Kirche über das geistliche Erbe von Hilandar.

Mit einem festlichen Abendgottesdienst und einem anschließenden geistlichen Gespräch ist in Hannover die Veranstaltungsreihe „Tage von Hilandar“ fortgesetzt worden. In der Kirche des Heiligen Sava sprach der Abt des serbisch-orthodoxen Athos-Klosters Hilandar, Archimandrit Methodius, vor einem voll besetzten Gemeindesaal. Der Gottesdienst wurde musikalisch vom Chor der benachbarten griechischen Kirche der Heiligen Drei Hierarchen begleitet. Darüber berichtete das Kloster auf seiner Facebook-Seite.

An der Begegnung nahmen auch Metropolit Grigorije sowie die Hilandar-Mönche Milutin und Toma teil. Im Zeichen des 850. Jubiläums des heiligen Sava hob Abt Methodius die besondere Verantwortung hervor, das Kloster Hilandar zu bewahren und dessen geistliches Erbe zu pflegen.

Zum Abschluss überreichte er Gläubigen, die den Segen des Mariengartens empfangen hatten, Ikonen der Gottesmutter „mit den drei Händen“.

Der Besuch fand im Rahmen der „Tage von Hilandar“ der deutschen Eparchie statt. Am Freitag, 12. Dezember, findet in der Auferstehungskirche in Frankfurt am Main (Sondershausenstraße 51) nach dem Abendgottesdienst um 17 Uhr ebenfalls ein geistliches Gespräch mit Abt Methodius statt; parallel wird dort die Fotoausstellung des Mönchs Milutin gezeigt. Am Samstag, 13. Dezember, feiert Metropolit Grigorije dort gemeinsam mit dem Abt von Hilandar die Heilige Liturgie, Beginn um 9 Uhr.

Ebenfalls am 13. Dezember sowie am 14. Dezember setzt Abt Methodius seinen Besuch in München fort. In der Heiliger-Johannes-Wladimir-Kirche (Putzbrunner Straße 49) findet am Samstag nach dem Abendgottesdienst um 18 Uhr ein weiteres geistliches Gespräch statt; zugleich wird dort die Fotoausstellung von Mönch Milutin eröffnet. Am Sonntag, dem 14. Dezember, beginnt die Heilige Liturgie um 9 Uhr.

Das Kloster Hilandar ist das einzige  serbisch-orthodoxe Kloster am heiligen Berg Athos. Der Klosterbau erfolgte auf Initiative des Heiligen Sava, der 1191 auf dem Berg Athos Mönch wurde. Es ist neben dem Kloster Studenica eines der bekanntesten serbisch-orthodoxen Klöster.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Metropolit Grigorije im serbischen Ethnodorf von Emir Kusturica zelebriert hatte.

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