Noch freie Plätze bei der Konferenz zum Jubiläum der deutschen ROKA-Diözese

Schloss Blutenburg in München: Austragungsort der internationalen Jubiläumskonferenz „Erbe und Berufung“ zum 100-jährigen Bestehen der Deutschen Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland. Foto: Diözese

Zum 100-jährigen Bestehen der Deutschen Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA) findet vom 6. bis 8. Mai 2026 in München eine internationale wissenschaftliche Konferenz unter dem Titel „Erbe und Berufung“ statt. Ziel der Tagung ist es, den historischen Weg der Diözese nachzuzeichnen, ihre geistliche und gesellschaftliche Rolle im westlichen Europa zu beleuchten und Perspektiven für ihre künftige Entwicklung zu diskutieren. Wie die Diözese am 8. Dezember 2025 auf ihrem Telegram-Kanal mitteilte, gibt es noch freie Plätze.

Die Veranstaltung, die in den Sälen des historischen Schlosses Blutenburg in unmittelbarer Nähe des Klosters des Heiligen Hiob von Počaev abgehalten wird, steht unter der Schirmherrschaft von Metropolit Mark von Berlin und Deutschland. Erwartet werden führende Kirchenhistoriker und Theologen aus Russland, Deutschland, den USA und weiteren Ländern. Die Vorträge werden auf Russisch und Deutsch gehalten und simultan übersetzt.

Neben den wissenschaftlichen Sitzungen sind eine Jubiläumsausstellung zur Geschichte der Diözese sowie ein Chorkonzert mit Werken russischer Komponisten aus der kirchlichen Emigration vorgesehen.

6. Mai 2026 – Eröffnung und Festakt, ab 15 Uhr


7. Mai 2026 – Frühe Geschichte, NS-Zeit und Nachkriegsjahre, ab 9 Uhr


8. Mai 2026 – Kalter Krieg, Gegenwart und Ausblick, ab 9 Uhr

Anmeldung und Teilnahme

Da die Sitzplätze im Konferenzsaal begrenzt sind, stehen nach Abzug der Referenten und Ehrengäste etwa 120 Plätze für das Publikum zur Verfügung. Eine Anmeldung sollte über die Webseite der Diözese unter www.rocor.de/de/konferenz erfolgen. Dort ist auch eine Online-Teilnahme über YouTube möglich, für die ebenfalls eine Anmeldung erforderlich ist.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Metropolit Nikolaj, Ersthierarch der ROKA, zur rechten Geisteshaltung beim Kirchenbesuch mahnte.

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