Metropolit Feodosij von Tscherkassy wurde Quellen zufolge vergiftet

Metropolit Feodosij. Foto: Eparchie Tscherkassy

Am 29. November 2025 wurden Details über den Gesundheitszustand von Metropolit Feodosij von Tscherkassy und Kaniw sowie mögliche Ursachen für seinen kritischen Zustand bekannt. Wie Quellen der UOJ berichten, gibt es Grund zu der Annahme, dass der Hierarch vergiftet wurde.

Die Eparchie Tscherkassy berichtet, dass der Metropolit vor etwas mehr als einem Monat Anzeichen einer ungewöhnlichen Unpässlichkeit zeigte. Es handelte sich dabei weder um eine Manifestation einer hypertensiven Erkrankung noch um Herzerkrankungen, an denen der Bischof seit vielen Jahren leidet. In dieser Zeit stieg die Temperatur des Metropoliten häufig an, es kam zu starken Blutdruckschwankungen – von sehr hohen Werten bis zu kritisch niedrigen. Sein Gesundheitszustand blieb stabil schlecht, weshalb der Metropolit eine Reihe von Gottesdiensten und Veranstaltungen absagen oder auf andere Termine verschieben musste.

In dieser Woche verschlechterte sich der Zustand des Metropoliten drastisch, und eine erweiterte Reihe von Untersuchungen ergab einen Anstieg einer Reihe von Werten um das 10- bis 15-fache gegenüber dem Normalwert. Auf Drängen des behandelnden Arztes folgte eine sofortige Einweisung ins Krankenhaus.

Nach Angaben der Ärzte wird im Rahmen der Diagnose und Behandlung eine umfassende Untersuchung auf das Vorhandensein von Giftstoffen im Körper des Bischofs durchgeführt.

Quellen der UOJ berichten, dass Bischof Feodosij vermutlich mit Schwermetallen vergiftet wurde. „Die starke Vergiftung hält an, sein Zustand ist derzeit relativ stabil, aber der Bischof bleibt im Krankenhaus“, berichten die Gesprächspartner der Zeitung. Ihren Angaben zufolge können die Untersuchungen auf Giftstoffe etwa einen Monat dauern.

Die Eparchie dankte den Gläubigen für ihre Unterstützung und bat sie, weiterhin für die Gesundheit von Bischof Theodosius zu beten.

Wie die UOJ schrieb, teilte die Pressestelle der Eparchie Tscherkassy am 28. November mit, dass Metropolit Feodosij in kritischem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert worden sei.

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