Serbische Kirche beschuldigt The Hill der Verleumdung ihres Hierarchen

Irenej, Bischof der Serbisch-Orthodoxen Kirche von Washington, New York und Ostamerika. Foto: Easterndiocese.org

Am 18. November 2025 widerlegte die serbisch-orthodoxe Eparchie von Ostamerika einen Artikel in The Hill, in dem behauptet wurde, dass Bischof Irinej sich angeblich mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin getroffen habe. Darüber berichtet die UOJ in den USA.

In einer Erklärung an die UOJ in Amerika bezeichnete die Eparchie den Artikel von The Hill als „offensichtlich irreführend” und betonte, dass die Informationen über ein Treffen des Bischofs mit Putin vollständig erfunden seien. Die Eparchie erklärte, dass Bischof Irenej sich nie mit dem russischen Präsidenten getroffen und Patriarch Porphyrij während seines Besuchs in Moskau im April 2025 nicht begleitet habe, und bezeichnete die veröffentlichte Behauptung als „empörend” und verleumderisch.

Die Eparchie wies auch darauf hin, dass der Bischof sich aktiv für die Rechte der Gläubigen der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche einsetzt, die in der Ukraine einer beispiellosen Verfolgung ausgesetzt sind.

In der Erklärung wird betont, dass die amerikanische Öffentlichkeit ein höheres Maß an Genauigkeit und Verantwortung im Journalismus verdient, als es die Veröffentlichung von The Hill gezeigt hat. Die Eparchie äußerte die Hoffnung, dass die Redaktion Maßnahmen gegen die Autoren des Artikels ergreifen und eine korrekte Gegendarstellung veröffentlichen werde, die die tatsächlichen Fakten widerspiegelt.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass Vater Wassilij Wranitsch bereits zu den Äußerungen des Kongressabgeordneten Joe Wilson Stellung genommen hatte, wonach orthodoxe Christen in den USA „als Vermittler“ ausländischer Einflüsse fungieren könnten.

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