600 Kirchen weltweit zur Unterstützung verfolgter Christen rot beleuchtet
Die Pariser Basilika Sacré-Cœur, beleuchtet mit rotem Licht als Zeichen der Solidarität mit Christen, die wegen ihres Glaubens leiden. Foto: uoc-news.
Vom 15. bis 23. November 2025 findet in Dutzenden von Ländern weltweit die internationale Aktion „Red Week“ statt, die vom Hilfswerk Aid to the Church in Need (ACN) organisiert wird. Im Rahmen dieser Aktion werden über 600 Kirchen und öffentliche Gebäude auf der ganzen Welt als Zeichen der Solidarität mit verfolgten Christen rot beleuchtet.
Nach Angaben von ACN finden die Aktionen in Australien, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Irland, Kanada, Mexiko, Kolumbien und einer Reihe weiterer Länder statt. Insgesamt sind über 100 Veranstaltungen geplant, darunter Gebetsversammlungen, Demonstrationen, Schulprogramme, Konzerte und öffentliche Auftritte.
Es wird erwartet, dass mehr als 10.000 Menschen an den Präsenzveranstaltungen teilnehmen werden, und etwa eine halbe Million über Online-Plattformen. Während der Red Week werden Menschen, die religiöse Verfolgung erlebt haben, ihre Zeugnisse geben.
Die Organisatoren betonen, dass die Beleuchtung der Gebäude in Rot – dem Symbol des Martyriums – die Aufmerksamkeit auf die Zunahme religiöser Verfolgungen lenken soll. Laut einem Bericht von ACN leben mehr als 400 Millionen Christen in Ländern, in denen die Religionsfreiheit ernsthaft verletzt wird.
Zuvor berichtete die UOJ, dass Islamisten im Kongo bei einem Angriff auf eine katholische Klinik 20 Christen getötet haben.
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