Gottesmutterikone von Kursk wurde erstmals in Bury St. Edmunds verehrt
Gläubige der Mission St. Edmund versammeln sich zur Verehrung der Ikone. Foto: Diözese
Orthodoxe Christen in Bury St. Edmunds, England, erlebten am 12. und 13. November 2025 ein geistliches Ereignis: Erstmals wurde die wundertätige Gottesmutterikone von Kursk in der jungen Gemeinde der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA) empfangen. Darüber berichtete die Diözese von Großbritannien und Westeuropa auf ihrer Webseite.
Die Gottesmutterikone von Kursk, die als Beschützerin der russischen Diaspora gilt, wurde der erst im Vorjahr gegründeten Gemeinde durch Priester Spasimir Ivanov aus Norwich überbracht, wo sie zuvor verweilte und von ihrer Reise durch Kontinentaleuropa auf die Britischen Inseln kam. Vor der Ikone wurde zunächst die Vigil gefeiert, gefolgt von der Göttlichen Liturgie am nächsten Morgen. Viele orthodoxe Gläubige nutzten die Gelegenheit, vor dem heiligsten Bild der Theotokos zu beten.
Nach den Gottesdiensten wurde die Ikone Hieromönch Theodor anvertraut und nach Walsingham gebracht, wo sie in der orthodoxen Kapelle verehrt wurde. Walsingham, ein traditionsreicher Wallfahrtsort, ist auch für viele westliche Christen ein Ort des Gebets und der Marienverehrung.
Die Kursker Ikone begleitet traditionell die Bischöfe der ROKA auf deren pastoralen Reisen und gilt als Symbol der geistlichen Einheit der russischen Orthodoxie weltweit. Zuvor war sie bereits in Pfarreien an der Côte d’Azur und in Norditalien zu Gast, darunter in Monaco, Cannes, Nizza, Menton, Florenz und Sanremo.
Für viele Gläubige in Großbritannien stellte die Ankunft der Ikone ein Zeichen der Stärkung des orthodoxen Lebens dar, das sich in der Diözese von Großbritannien und Westeuropa weiter konsolidiert.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Metropolit Nikolaj das Fest der Gottesmutterikone von Kasan zelebriert hatte.
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