Paris erinnerte an die Terroranschläge vor zehn Jahren

Der Eiffelturm erstrahlt in den Nationalfarben um an den Anschlag vom 13. November 2015 zu erinnern. Foto: OSV News/Abdul Saboor, Reuters

Frankreich gedenkt des 13. November 2015, als islamistische Terroristen 130 Menschen töteten, davon 90 im Bataclan. In Paris finden Gedenkmessen statt, und alle Kirchen lassen ihre Glocken läuten. Auch Präsident Macron und Regierungsvertreter nahmen an den Zeremonien teil. Darüber berichtet osvnews.

Erzbischof Laurent Ulrich erinnerte an die „Nacht der Angst“ und betonte, dass trotz der Gewalt damals viele Akte der Solidarität und Nächstenliebe sichtbar wurden. Gläubige wurden eingeladen, Kerzen ins Fenster zu stellen und für die Opfer, Hinterbliebenen und traumatisierten Überlebenden zu beten.

Die Stadt Paris beleuchtet zum Jahrestag den Eiffelturm in den Farben der französischen Flagge. Bürgermeisterin Anne Hidalgo sagte, die Emotion sei auch nach zehn Jahren ungebrochen.

Der Erzbischof rief dazu auf, trotz allem an Hoffnung, Frieden und Versöhnung festzuhalten: „Wir müssen nie die Hoffnung auf Frieden verlieren, wenn wir Gerechtigkeit bauen.“

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass ein Syrer nach Angriff auf vier Passanten in Dresden festgenommen wurde.

Lesen Sie auch

Patriarch Porfirije: Glaube bedeutet Vertrauen in Gottes Liebe

Serbisch-orthodoxes Kirchenoberhaupt feierte Göttliche Liturgie zum Fest des heiligen Großmärtyrers Panteleimon

Bischof Sofian: „Wahre Liebe ist der Ursprung des Glaubens“

Göttliche Liturgie in der Holzkirche der rumänisch-orthodoxen Gemeinde im emsländischen Sögel

Orthodoxe Fernschule startet Ausbildungskurs für angehende Geistliche

Fünfjähriger Lehrgang der Diözese von Berlin und Deutschland der Russischen Orthodoxen Kirche beginnt im September 2026

Die Kirche gedenkt des Großmärtyrers Panteleimon

Der heilige Arzt, der in Nikomedia unentgeltlich Kranke behandelte und unter Kaiser Maximian enthauptet wurde, wird am 9. August als himmlischer Patron der Ärzte und Heiler verehrt.

Christin in Kanada wurde gegen ihren Willen euthanasiert

Die 83-Jährige hatte die Sterbehilfe aus Glaubensgründen verweigert, widerrief am Vortag weinend ihre Zustimmung und gab vor dem Eingriff kein mündliches Einverständnis.

Christen in Sednaya sagten Kirchenfeste aus Protest gegen Repressionen ab

Pfarreiräte kritisieren Verhaftungen, Entführungen und Schikanen gegen die christliche Bevölkerung in der syrischen Stadt