Niederlande führten orthodoxen Religionsunterricht ein

Symbolbild von Schülern beim lernen. Foto: Orthodox Times

Ab dem Schuljahr 2025/2026 können Kinder an niederländischen Schulen orthodoxen Religionsunterricht erhalten. Voraussetzung ist, dass sich mindestens drei Schüler pro Schule anmelden. Der Unterricht findet einmal wöchentlich für 45 Minuten statt und steht auch Kindern anderer Konfessionen offen. Darüber berichtet Orthodox Times.

Lehrkräfte müssen ein orthodoxes Theologiestudium, pädagogische Qualifikation und Niederländischkenntnisse nachweisen. Derzeit gibt es nur zwei akkreditierte Lehrer im Land, ein pädagogischer Ausschuss soll die Umsetzung unterstützen.

Vertreter der Kirche betonen, dass der Unterricht jungen Menschen helfen kann, spirituelle Werte bewusst zu leben und Orientierung in einer zunehmend säkularisierten Gesellschaft zu finden.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass ein rumänisch-orthodoxes Kinder- und Jugendcamp in Österreich stattfand.

Lesen Sie auch

Bischof Hiob feierte Vigil zum Gedenktag des heiligen Großfürsten Wladimir in Bielefeld

Am Vorabend des Patronatsfestes stand der Stuttgarter Hierarch der Vigil in der Verklärungskirche vor und wird am Sonntag die Liturgie in der Wladimir-Gemeinde in Petershagen leiten.

Ehemaliger Freimaurertempel in Ohio wird nach Exorzismus katholische Kirche

Das St. Joseph College erwarb das historische Gebäude, um dort eine Kapelle einzurichten und es als kulturelles Zentrum der Stadt zurückzugeben.

UNESCO nahm biblisches Samaria trotz israelischer Proteste in Welterbeliste auf

Das palästinensische Dorf Sebastia, das mit dem Grab Johannes des Täufers verbunden wird, wurde wegen befürchteter Enteignungen per Eilverfahren gleichzeitig als gefährdet eingestuft.

Kirche feierte die Taufe der Rus und das Gedenken an den heiligen Fürsten Wladimir

Die historische Entscheidung des Jahres 988 legte das Fundament der christlichen Zivilisation der Ostslawen und wird jährlich mit Prozessionen und Festgottesdiensten begangen.

Tausende gewaltbereite Islamisten stellten Behörden vor große Herausforderungen

Nach dem CSD-Anschlag wies ein Experte darauf hin, dass allein in Berlin 900 gewaltbereite Islamisten von Polizei und Verfassungsschutz kaum vollständig zu überwachen seien.

Äußerungen bei Gedenkfeier nach Anschlag auf Berliner CSD sorgten für Empörung

Eine Rede während der Trauerfeier für die Opfer des Anschlags hat bundesweit Kritik ausgelöst. Die Organisatoren distanzierten sich von den umstrittenen Aussagen.