Weihbischof Sofian lobte die Entwicklung der Dortmunder Gemeinde

Weihbischof Sofian würdigte die Dortmunder Gemeinde als lebendige und geeinte Gemeinschaft beim Fest des heiligen Dimitrie cel Nou. Foto: Gemeinde
Auf Einladung von Erzpriester Ispas Ruja feierte Weihbischof Sofian von Kronstadt, Vertreter der Rumänisch-Orthodoxen Metropolie von Deutschland, Österreich und Luxemburg, am Wochenende die Heilige Liturgie in der Dortmunder Gemeinde zu Ehren ihres Schutzpatrons, des heiligen Dimitrie cel Nou. An dem Festgottesdienst nahmen zahlreiche Gläubige teil, darunter auch Besucher aus Recklinghausen und Lüdenscheid, begleitet von ihren Priestern Gabriel Sacrieriu und Cristian Smaranda. Besonders groß war die Zahl der Kinder, die zur Heiligen Kommunion gingen. Dies teilte Bischof Sofian auf seiner Facebook-Seite mit.
Nach dem Gottesdienst fand ein gemeinsames Agape-Mahl statt, das vom Pfarrkomitee unter Leitung von Pfarrersfrau Lavinia Ruja vorbereitet worden war. Kinder der Gemeinde trugen im Pfarrhaus Lieder vor und sorgten für eine festliche Atmosphäre.
In seiner Ansprache betonte Weihbischof Sofian die Bedeutung geistlicher Konzentration und innerer Sammlung: „Wir werden zu dem, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten – so wie wir Gott in uns aufnehmen, so werden wir.“ Er rief die Gläubigen dazu auf, den Glauben im Alltag bewusst zu leben und sich in allen Dingen auf das Gute und Göttliche zu richten. Dabei hob er die rumänisch-orthodoxe Identität als geistliches Fundament hervor, das Glaube, Gemeinschaft und Tradition vereine.
Mit sichtbarer Freude würdigte der Weihbischof die Dortmunder Pfarrei des heiligen Dimitrie cel Nou für ihre lebendige Entwicklung. Unter der Leitung von Erzpriester Ispas Ruja habe sich die Gemeinde in den vergangenen Jahren „immer beständiger, geeinter und besser organisiert“ gezeigt. Besonders beeindruckt zeigte sich Sofian vom Geist der Zusammenarbeit zwischen Klerus, Pfarrkomitee und Gläubigen sowie vom Eifer der Familien, die ihre Kinder im Glauben erziehen. Die Teilnahme vieler Menschen in traditioneller Kleidung sah er als Zeichen einer starken Bindung an die geistigen und kulturellen Wurzeln der Heimat.
Zum Abschluss stellte der Bischof das Buch „Die umarmende Liebe“ des rumänischen Priesters Teofil Părăian vor, das er den Anwesenden als lebendiges Zeugnis von Gottes Liebe und Fürsorge empfahl. Beichtvater Teofil Părăian (1929–2009) war ein blinder rumänisch-orthodoxer Mönch und Prediger aus dem Kloster Brâncoveanu in Sâmbăta de Sus. Bekannt für seine spirituellen Vorträge und Schriften, wirkte er nach 1990 in ganz Rumänien und in Westeuropa und wurde 2002 mit dem Nationalen Verdienstorden ausgezeichnet.
Die UOJ berichtete zuvor, dass der rumänisch-orthodoxe Patriarch Daniel junge Menschen zur Gemeinschaft ermunterte.
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