Trump wurde nach Athos eingeladen

Moni Grigoriou, ein orthodoxes Kloster auf der Halbinsel Athos. Foto: Shutterstock

Der Zivilverwalter des Berges Athos, Alkiviadis Stefanis, hat US-Präsident Donald Trump offiziell zu einem Besuch der orthodoxen Mönchsrepublik eingeladen. In einem Interview mit dem griechischen Radiosender Parapolitika 90.1 erklärte Stefanis, er habe dem stellvertretenden US-Außenminister Michael Rigas die Einladung übergeben mit der Bitte, sie persönlich an den Präsidenten weiterzuleiten. Darüber berichtet kath.net.

Stefanis lobte Trumps Haltung gegenüber der Orthodoxie und erinnerte an dessen guten Kontakt zum Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I. sowie an seine Unterstützung für die Wiedereröffnung der orthodoxen Theologischen Hochschule auf Chalki. Trump habe sich dafür sogar direkt beim türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan eingesetzt. Auch die Beziehungen des US-Präsidenten zum griechisch-orthodoxen Erzbischof von Amerika, Elpidophoros, seien ausgezeichnet.

Der Zivilverwalter zeigte sich überzeugt, dass Trump die spirituelle und kulturelle Bedeutung des Heiligen Berges verstehe. Angesichts der aktuellen geopolitischen Lage hoffe er, dass der Präsident bei einem möglichen Griechenland-Besuch auch Athos besuchen werde, um die Bedeutung dieses einzigartigen Zentrums der Orthodoxie zu würdigen.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass USA bereit wäre, wegen Christenermordung militärisch gegen Nigeria einzugreifen.

Lesen Sie auch

Orthodoxe Verehrung der Kreuzreliquie im Stift Heiligenkreuz angekündigt

Rumänisch-orthodoxe Gemeinde in Wien lädt am Kreuzsonntag zu Gebet und Akathistos ein

Amsterdam äußerte sich zu dem geheimen Schreiben des Hierarchen des Phanars

Der Anwalt bezeichnete das Vorgehen von Erzbischof Elpidophoros als „politisches Spiel zur Förderung religiöser Intoleranz“.

Neues orthodoxes Kloster in Wisconsin in die OCA aufgenommen

St. Paul’s Monastery in Boscobel offiziell gegründet

Wachstum: Russische Auslandskirche reorganisiert Diözese in Westeuropa

Zahl der Gemeinden hat sich in den vergangenen Jahren deutlich erhöht

Polnische Bischofskonferenz besorgt über Lage der Religionslehrer

Bildungskommission kritisierte Reform des Religionsunterrichts und verabschiedet neuen Lehrplan

Diözesanrat der russisch-orthodoxen Kirche tagte in Berlin

Beratungen über Ausbildung, Jugendkongress und kommende Diözesanversammlung