Katholische Kirche alarmiert über Gesetzesvorschlag zu Abtreibungen
Houses of Parliament. Foto: iStock
Die katholische Kirche in England und Wales zeigt sich tief besorgt über einen Änderungsantrag zum Crime and Policing Bill, der alle strafrechtlichen Beschränkungen für Abtreibungen aufheben und somit Eingriffe bis zur Geburt erlauben würde. Darüber berichtet CT.
Erzbischof John Sherrington zeigte sich „zutiefst erschüttert“ über den Vorschlag, Abtreibungen bis zur Geburt zu legalisieren. Er warnte, dies gefährde Frauen und ungeborene Kinder und fördere unsichere Spätabtreibungen. Der Antrag, bereits im Unterhaus angenommen, wird nun im Oberhaus diskutiert. Sherrington unterstützt eine Gegeninitiative von Baroness Monckton. Auch Lord Alton kritisierte das Vorhaben als „grotesken Missbrauch“ eines sachfremden Gesetzes.
Derzeit sind Abtreibungen im Vereinigten Königreich bis zur 24. Schwangerschaftswoche erlaubt – in den meisten EU-Staaten gilt eine Grenze von 12 Wochen.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass das Justizministerium eine entkriminalisierung der Abtreibungen vorschlug.
Lesen Sie auch
Patriarch Porfirije nannte die in den Jahren 1992–1995 getöteten Serben „Märtyrer“
Der Vorsteher der Serbischen Kirche unterstrich, dass das Gedenken an die Märtyrer der Eckstein des wahren Friedens sei.
In Georgien fand eine Kreuzprozession zum 1700-jährigen Jubiläum des Christentums statt
Geistliche und Gläubige mehrerer Eparchien Georgiens vollzogen eine fünftägige Kreuzprozession von Goriǰvari zum Berg Thoti.
Neues Buch mit Fastenpredigten des heiligen Johannes von Kronstadt angekündigt
Verlag Hagia Sophia veröffentlicht erstmals deutschsprachige Auswahl geistlicher Texte des russischen Heiligen zur Großen Fastenzeit
Präsident Vučić besuchte das Kloster Alawerdi zum Abschluss seiner Georgien-Reise
Besuch in der Region Kachetien unterstrich kulturelle und geistliche Verbundenheit
Grundsteinlegung für nationales Jugendzentrum: Kirche investiert in junge Menschen
Rumänisches Patriarchat startete Großprojekt bei Bukarest – Bildungs- und Sozialzentrum für Tausende Kinder geplant
„Gefährlicher Präzedenzfall“: Patriarchat von Jerusalem kritisiert Landbeschlagnahme
Kirche spricht von illegalem Zugriff auf Eigentum und warnt vor wachsendem Druck auf Christen im Heiligen Land