Verbot aufgehoben: Gebet vor Abtreibungsklinik in Regensburg wieder erlaubt
Teilnehmer einer stillen Gebetswache in Regensburg – Gerichte bestätigen ihr Recht auf friedliche Religionsausübung auch vor Abtreibungseinrichtungen. Foto: ADF
Nach Entscheidungen des Verwaltungsgerichts Regensburg und des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs hat die Stadt Regensburg ihre Einschränkungen für Gebetsversammlungen vor Abtreibungseinrichtungen aufgehoben. Die Behörden hatten im Sommer eine 100-Meter-Verbotszone verhängt, die stille Gebete in der Nähe der Einrichtungen untersagte. Darüber berichtete das katholische Nachrichtenportal CNA.
Der Verein „Helfer für Gottes kostbare Kinder Deutschland“ hatte gegen die Maßnahme geklagt und Recht bekommen. Die Richter stellten klar, dass das Schwangerschaftskonfliktgesetz keine pauschalen Bannmeilen für Meinungsäußerungen vorsieht. Die Stadt zog daraufhin ihre Anordnung zurück.
Die Menschenrechtsorganisation ADF International sprach von einem Sieg für Religions- und Versammlungsfreiheit. Ihr Jurist Felix Böllmann betonte, friedliches Gebet dürfe nicht unter Generalverdacht gestellt werden. Auch der Anwalt des Vereins, Torsten Schmidt, begrüßte die Entscheidung und warnte zugleich vor politischem Einfluss auf behördliche Entscheidungen.
Laut den im Verfahren offengelegten Akten soll auf die Stadt Regensburg politischer Druck ausgeübt worden sein, um gegen die Gebetsversammlungen vorzugehen. Nach Angaben von Rechtsanwalt Schmidt habe sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Carolin Wagner für ein Einschreiten der Stadt eingesetzt. Beobachter kritisierten, der Fall zeige problematisch enge Verbindungen zwischen Politik und Verwaltung.
Die UOJ berichtete zuvor, dass eine evangelische Pfarrerin in Berlin vier Männer in einer sogenannten „Polyhochzeit“ gesegnet hatte.
Lesen Sie auch
Neue antiochenisch-orthodoxe Gemeinde in Den Haag gegründet
Metropolit Isaak weihte am Sonntag die Pfarrei des heiligen Prokopios
Bischof Irenei besuchte Lyoner Gemeinde zum Fest der russischen Heiligen
Feierliche Liturgie und Begegnung unterstrichen Einheit der Auslandskirche in der Diaspora
Vance kritisierte die „progressive atheistische Kultur“ scharf
Er verwies auf die Doppelmoral linker Politiker, die den Glauben an die Auferstehung Christi verspotten.
In Großbritannien wurden soziale Netzwerke für Kinder unter 16 Jahren verboten
Die Regierung Großbritanniens hat ein Verbot der Bereitstellung von Diensten sozialer Netzwerke für Jugendliche eingeführt, um den Kindern eine „echte Kindheit“ zurückzugeben.
Zahl der Pilger auf dem Athos im Jahresvergleich um ein Drittel gestiegen
Seit Beginn des Jahres 2026 besuchten mehr als 163.000 Menschen den Heiligen Berg, wobei die Liste der Pilger von Bürgern Rumäniens angeführt wird.
Papst Leo XIV. rief religiöse Führer zum Kampf gegen den Klimawandel auf
Das Oberhaupt der katholischen Kirche richtete einen Appell an die Teilnehmer des Weltgipfels in Österreich und bezeichnete den Glauben als wichtigen Aspekt bei der Lösung ökologischer Fragen.