Rumänisch-orthodoxe Gemeinden empfingen Reliquie des Heiligen Nikolaus

Die rechte Hand des Heiligen Nikolaus von Myra wurde während der dreitägigen Wallfahrt von Tausenden Gläubigen in vier rumänisch-orthodoxen Gemeinden in Westdeutschland verehrt. Foto: mitropolia-ro.de

Vom 10. bis 12. Oktober 2025 empfingen vier rumänisch-orthodoxe Gemeinden in Westdeutschland die rechte Hand des Heiligen Nikolaus von Myra zur Verehrung. Darüber berichtete die rumänisch-orthodoxe Metropolie auf ihrer Webseite.

Die Reliquie des Wundertäters, die in der Bukarester Kirche „St. Georg der Neue“ aufbewahrt wird, wurde auf Initiative von Priester Mircea Deac (Pfarrei „St. Apostel Bartholomäus“, Frankfurt am Main) mit dem Segen von Patriarch Daniel und Metropolit Serafim nach Deutschland gebracht. Geleitet wurde die Delegation von Priester Prof. Dr. Emil Cărămizaru aus Bukarest.

Die Wallfahrt begann in der Pfarrei „St. Spyridon“ in Münster mit der Feier der Heiligen Ölung. Es folgten die Gemeinden „St. Dimitrie der Neue“ in Dortmund und „St. Hierarch Callinic von Cernica“ in Mönchengladbach, wo Gläubige ebenfalls an Liturgie und Krankensalbung teilnahmen. Den Abschluss bildete die Pfarrei „St. Apostel Bartholomäus“ in Frankfurt, wo neben rumänischen auch Gläubige antiochenischer und griechisch-orthodoxer Tradition zusammenkamen. Der Akathist wurde dort in Rumänisch, Arabisch und Griechisch gebetet.

Die Wallfahrt war nach früheren Stationen in Hamburg-Harburg (2021) und Würzburg (2023) die dritte dieser Art in Deutschland. Viele Gläubige kamen, um den Heiligen Nikolaus, Wundertäter und Helfer in Not, zu verehren und um Frieden und geistliche Kraft zu bitten.



Die UOJ berichtete zuvor über eine Pilgerreise der Dresdner Gemeinde auf den Heiligen Berg Athos.

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