Bulgarisch-orthodoxe Priester berieten über Jugendseelsorge in der Diaspora

Metropolit Antonij (M.) und Priester der Diözese zelebrierten die Göttlichen Liturgie in der bulgarischen Kirche „St. Johannes von Rila“ in London. Foto: Patriarchat

Die west- und mitteleuropäische Diözese der Bulgarisch-Orthodoxen Kirche hielt am 4. und 5. Oktober 2025 ihre Priesterkonferenz in der britischen Hauptstadt ab. Veranstaltungsort war der Festsaal der bulgarischen Botschaft, wo unter dem Vorsitz von Metropolit Antonij über die kirchliche Arbeit mit Jugendlichen und Familien diskutiert wurde. Darüber berichtete das Patriarchat auf seiner Webseite.

In Workshops und Vorträgen ging es um gesellschaftliche und spirituelle Herausforderungen wie Sucht, technologische Überforderung, säkulare Lebensentwürfe und den Einfluss ideologischer Bewegungen auf junge Menschen. Dabei wurde auch die Bedeutung der kirchlichen Sakramente, geistlichen Begleitung und gemeinschaftlichen Bindung hervorgehoben – insbesondere in der Diaspora.

Ein geistlicher Höhepunkt war die Übertragung einer Reliquie des Heiligen Patriarchen Euthymius durch Metropolit Antonij in die bulgarische Kirche „St. Johannes von Rila“ in London. Dort leitete er eine feierliche Vesper, die bis in die späten Abendstunden dauerte. Am folgenden Tag zelebrierte er die Göttliche Liturgie, in deren Rahmen Diakon Spyridon zum Mönch geweiht wurde. Er wird künftig in Deutschland wirken.

Zur Diözese gehören die westeuropäischen Länder. In Deutschland gibt es u. a. Gemeinden in Berlin, Hamburg und Stuttgart sowie das Heilige Dreifaltigkeitskloster Buchhagen.

Die UOJ berichtete zuvor, dass das Oberhaupt der Bulgarisch-Orthodoxen Kirche, Patriarch Daniil, in Sofia an die Kraft des Kreuzes erinnerte und zu einem Leben in Liebe, Glauben und geistlicher Entschiedenheit aufrief.

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