Gericht schützt Gebet vor Abtreibungsklinik in Regensburg

Gebetsversammlungen vor Abtreibungskliniken dürfen nach der Gerichtsentscheidung weiter stattfinden. Archivfoto: ADF International

Zwei Gerichte haben zugunsten von Lebensschützern entschieden: Die monatlichen Gebetsversammlungen vor einer Regensburger Abtreibungseinrichtung dürfen weiterhin stattfinden. Die Stadt hatte auf Grundlage des neuen Schwangerschaftskonfliktgesetzes Einschränkungen erlassen, doch sowohl das Verwaltungsgericht Regensburg als auch der Bayerische Verwaltungsgerichtshof erklärten diese Auflagen für den Veranstalter „Helfer für Gottes kostbare Kinder Deutschland e.V." für unzulässig. Darüber berichtete das katholische Nachrichtenportal „kath.net".

Bei den monatlichen Gebetswachen versammeln sich Teilnehmer in rund 40 Metern Entfernung zur Abtreibungseinrichtung zum stillen Gebet. Ohne Banner, Lautsprecher oder aktive Ansprache beten sie für die betroffenen Frauen, die ungeborenen Kinder sowie das Klinikpersonal. Einige der Teilnehmer halten dezente religiöse Symbole wie Rosenkränze oder Kreuzanhänger, gelegentlich werden auch Flyer mit Hilfsangeboten bereitgehalten – jedoch nur auf ausdrücklichen Wunsch.

Ziel der Aktion ist es laut Veranstalter, im Geist christlicher Nächstenliebe Präsenz zu zeigen und durch das stille Gebet auf die Würde des menschlichen Lebens aufmerksam zu machen.

„Diese Entscheidung schützt die Versammlungsfreiheit – auch im sensiblen Kontext von Lebensrecht und Gebet. Friedliche Versammlungen, Religionsausübung und freundliche Hilfsangebote dürfen nicht pauschal verboten werden", kommentierte Felix Böllmann, Leiter der europäischen Rechtsabteilung bei ADF International, die Entscheidung. ADF leistet für Lebensschutzinitiativen juristische Unterstützung.

Die UOJ berichtete zuvor über den „Marsch fürs Leben" in Wien.

 

Lesen Sie auch

Erste Islamische Fakultät Westeuropas an der Universität Münster eröffnet

An der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster nahm der erste staatliche Fachbereich für Islamische Theologie in Westeuropa seine Arbeit auf; er soll künftig über 500 Studenten ausbilden.

Patriarch Porfirije traf in Belgrad Trumps geistlichen Berater Mark Burns

Im Patriarchenpalast in Belgrad empfing der serbische Patriarch den umstrittenen US-Pastor, um über eine Vertiefung der Beziehungen zwischen beiden Ländern und Völkern zu sprechen.

Metropolit Johannes von Dubna besuchte Dreifaltigkeitsgemeinde in der Krypta

Pastoralbesuch in der traditionsreichen französischsprachigen Pfarrei der Erzdiözese der orthodoxen Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa – Restaurierungsarbeiten gewürdigt

Patronatsfest in Ulm vereinte rumänisch-orthodoxe Gläubige aus der Region

Festgottesdienst zu Ehren der heiligen Apostel Petrus und Paulus erinnerte an die Anfänge der Gemeinde und würdigte das Priesterjubiläum von Pfarrer Dr. Sebastian Suciu

Metropolit Antonij von Westeuropa zelebrierte zum Kirchenjubiläum in Smoljan

Hierarch der Bulgarischen Orthodoxen Kirche nahm auf Einladung von Metropolit Nikolai von Plowdiw an der Jubiläumsliturgie zum 20. Weihetag der Kathedrale des heiligen Vissarion teil

Leuchtturm von Hilandar: Orthodoxes Jugendlager stärkte Glauben und Gemeinschaft

Initiative des serbisch-orthodoxen Athos-Klosters Hilandar brachte Kinder aus mehreren Regionen des Balkans zu einem spirituellen Camp in Ohrid zusammen – Mönche des Klosters begleiteten das Programm