Ikone der Heiligen Deutschlands geht auf Reise durch orthodoxe Gemeinden
Die Ikone „Synaxis Heiliger der deutschen Lande" zeigt Heilige aus dem ersten Jahrtausend der ungeteilten Kirche (rechts Ikonenmaler Alexander Stoljarov, links Verleger Gregor Fernbach). Foto: DOM-Gesellschaft
Die neu geschaffene Ikone „Synaxis der Heiligen der deutschen Lande“ wird ab Oktober in mehreren orthodoxen Gemeinden Deutschlands zur öffentlichen Verehrung gezeigt. Nach ihrer Einführung am 3. Oktober (Freitag) in der Skite des Heiligen Spyridon in Geilnau folgen nun weitere Stationen in Dietkirchen bei Limburg, Koblenz und Essen. Das gab die Gesellschaft DOM – Deutschsprachige Orthodoxie in Mitteleuropa – am Wochenende auf ihrer Webseite bekannt.
Die Ikone versammelt Heilige aus den ersten 800 Jahren des Christentums auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands – Männer und Frauen, die als gemeinsame geistliche Wurzeln aller Christen gelten. Geschaffen wurde sie vom Ikonenmaler Alexander Stoljarov, die Auswahl der dargestellten Heiligen stammt von Archimandrit Basilius (Grolimund), dem Vorsteher der serbisch-orthodoxen Skite in Geilnau.
Die Stationen im Überblick:
– 3. Oktober: Skite des Hl. Spyridon, Geilnau, Göttliche Liturgie um 9 Uhr (Webseite)
– 5. Oktober: Lubentius-Gemeinde, Limburg-Dietkirchen, Göttliche Liturgie in Dreifaltigkeitskapelle an der Lubentius-Kirche um 10 Uhr (Webseite)
– 12. Oktober: Rumänisch-Orthodoxe Epiphania-Gemeinde, Koblenz (Webseite)
– 19. Oktober: Russische Gemeinde Hll. Kosmas und Damian, Essen-Frohnhausen (Webseite)
Die Ikone ist als „Reiseikone“ konzipiert und soll künftig bei Liturgien, kirchlichen Veranstaltungen und Bildungsprojekten der DOM-Gesellschaft eingesetzt werden. Ziel ist es, die Erinnerung an die Heiligen des Landes lebendig zu halten und einen Impuls zur Glaubensvertiefung in der westlichen Welt zu geben.
Hochwertige Drucke der Ikone sind über den orthodoxen Verlag Hagia Sophia erhältlich.
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