YouTube hat den Kanal der UOJ in Griechenland gelöscht

Logo der UOJ in Griechenland. Foto: UOJ.

Logo der UOJ in Griechenland. Foto: UOJ.

Die Redaktion der griechischen Filiale der Union Orthodoxer Journalisten (ΕΟΔ) verurteilte die Schließung ihres griechischsprachigen YouTube-Kanals als „eklatanten Verstoß gegen die Meinungsfreiheit und offensichtlichen Versuch, jene Stimme zu unterdrücken, die die Orthodoxie und die Wahrheit verteidigt“.

„Es ist nicht das erste Mal, dass die UOJ Ziel von Zensurmaßnahmen wird. In der Ukraine, wo die Organisation 2015 ihre Tätigkeit aufnahm, blockierten die Behörden die Webseite der ukrainischen Niederlassung mit unbegründeten Vorwürfen der „Propaganda“ und übten starken Druck auf die Mitarbeiter aus. Die ukrainische Niederlassung wurde gerade deshalb verfolgt und eingeschränkt, weil sie sich auf die Seite der kanonischen orthodoxen Kirche gestellt und entgegen der einseitigen Propaganda die Wahrheit dargestellt hat. Nun versucht man, ein ähnliches Szenario in Griechenland zu wiederholen“, schrieb die griechische Redaktion der UOJ.

„Wir erklären entschieden, dass kein Druck, kein Ausschluss und keine Verfolgung – weder in der Ukraine noch in Griechenland – uns zum Schweigen bringen können. Die Wahrheit lässt sich nicht unterdrücken. Die Orthodoxie schweigt nicht. Und die UOJ wird weiterhin eine Quelle der Kraft, der Einheit und der Inspiration für die orthodoxe Gemeinschaft auf der ganzen Welt bleiben“, heißt es in der Erklärung.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass das Ministerium für digitale Transformation der Ukraine auf internationaler Ebene versucht, die Aktivitäten der UOJ in sozialen Netzwerken, auf Youtube und Telegram zu verbieten.

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